Gesundheit im Dialog - in Kooperation mit der vhs Garmisch-Partenkirchen

Schaufensterkrankheit - Operation, Katheter oder damit leben?
Veranstaltungsort | Magistrale im Klinikum Garmisch-Partenkirchen,
Termin | Montag, 12. November 2018 um 19.30 Uhr 
Die Veranstaltung inkl. kleiner Imbiss & Getränke ist kostenfrei.

Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben. Gesunde Gefäße sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Was passiert im Laufe der Zeit mit den Gefäßen und was kann man tun, wenn es zu Einengungen oder sogar Gefäßverschlüssen kommt? Was sind moderne Behandlungsstrategien, wann muss man eine Kathetermaßnahme oder eine Operation durchführen? Gehen Sie mit auf eine Reise durch das Gefäßsystem und tauchen ein in die moderne Gefäßmedizin!

Gäste:
Dr. med. Stefan Nöldeke, Chefarzt Gefäßchirurgie Klinikum Garmisch-Partenkirchen
N.N.

 

Reanimation für Laien
Moderation | Dr. med. Stefan Nöldeke, Chefarzt Gefäßchirurgie Klinikum Garmisch-Partenkirchen
Veranstaltungsort | Magistrale im Klinikum Garmisch-Partenkirchen,
Termin | Montag, 03. Dezember 2018 um 19.30 Uhr 
Die Veranstaltung inkl. kleiner Imbiss & Getränke ist kostenfrei.

Gäste:
Dr. Werner Leidinger, Chefarzt Anästhesie & operative Intensivmedizin
am Klinikum Garmisch-Partenkirchen
Dr. Zeno Ehrmann, Oberarzt Anästhesie & operative Intensivmedizin a- Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Der plötzliche Herztod ist mit über 130.000 betroffenen Menschen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Obwohl jeder helfen könnte, tun es die wenigsten. Und so ist die aktuelle Bilanz erschreckend: Nur ca. 30 Prozent der Bundesbürger helfen im Ernstfall. Gehören Sie dazu? Unter Laienreanimation versteht man Lebensrettende Sofortmaßnahmen von medizinischen Laien. Hiermit soll die Zeit des therapiefreien Intervalls (also die Zeit, die der Rettungsdienst bis zum Eintreffen beim Patienten braucht) verkürzt werden.

Auch im europäischen Vergleich ist dies mehr als alarmierend: Die Niederlande und skandinavischen Länder liegen hier bei über 65%. Doch gerade bei einem Herzstillstand ist es unerlässlich, schnell zu handeln: Bereits drei Minuten nach einem Herzstillstand wird das Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt – es treten unwiderrufliche Schäden auf. Ein Beginn der Wiederbelebung durch Laien verbessert die Überlebensrate um das zwei- bis dreifache, denn bereits mit einer einfachen Herzdruckmassage kann der Restsauerstoff im Blut zirkulieren und so bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend erhöhen. Andere Länder zeigen uns, dass Kurzschulungen in Schulen und Büros die Laienreanimationsrate auf mehr als 70% steigern.

Wir reden mit 2 Experten über dieses fast jeden irgendwann betreffende Thema und werden dabei auch anschaulich an realistischen Reanimationspuppen mit Ihnen üben!

 

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