Anästhesie

Die Sicherheit und das körperliches Wohlbefinden unserer Patienten vor, während und nach der Operation sind unsere oberste Maxime. Unsere Patienten dürfen darauf vertrauen, dass wir jederzeit Sicherheit gewährleisten und alles Erforderliche tun, um mögliche Schmerzen, Übelkeit/Erbrechen und weitere Unannehmlichkeiten abzuwenden.

In unserer Klinik werden pro Jahr über 12.000 Anästhesien durchgeführt, davon etwa 500 Narkosen bei Kindern und rund 1.000 bei Patienten über 80 Jahre. Die spezifischen Anforderungen an die Anästhesie sowohl des Säuglings und Kleinkindes als auch des betagten Patienten werden in besonderer Weise berücksichtigt.

Neben der Allgemeinanästhesie kommen die vielfältigen Formen der Regionalanästhesie (Teilnarkosen) zur Anwendung, deren Anteil bei 25% liegt. Neben den rückenmarksnahen Verfahren (Spinalanästhesie, lumbale und thorakale Periduralkatheter sowie Kaudalanästhesie) wenden wir auch ultraschallgesteuerte Verfahren der peripheren Nervenblockaden an (Plexusanästhesie interskalenär und axillär, i.v.-Regional-, Femoralis- und Ischiadikusblockaden, Ilio-Inguinalblock). Die Regionalanästhesie erfolgt entweder über Einmalinjektion des Anästhetikum oder über wiederholte Gabe über einen Katheter. Das Katheterverfahren bietet den Vorteil, dass hierüber auch nach der Operation eine hochwirksame Schmerztherapie erfolgen kann.

Unsere Anästhesiearbeitsplätze sind mit modernster Technik zur Anästhetika- und Medikamentendosierung, Narkosebeatmung sowie zur Überwachung der Vitalwerte ausgerüstet. Die vielfältigen Messdaten werden automatisch erfasst und in einem Patientendatensystem laufend protokolliert.