Ganzheitliche Venentherapie - gesunde und schöne Beine

Wie sieht eine moderne Therapie aus?
Die Aufgabe bei der Behandlung von Venenschwäche, defekten Venenklappen und Krampfadern ist, den krankhaften Rückfluss von venösem Blut zu verhindern und erkrankte Venenanteile zu entfernen bzw. auszuschalten.
In unserer venogap-Klinik bieten wir alle gängigen und modernen Methoden und Verfahren zur Krampfaderbehandlung an. Unser Ziel ist es, für Sie ein optimales und vor alles nachhaltiges Ergebnis zu erreichen.

Wie entstehen Krampfadern (Varizen)?
Die Bein-Venen transportieren Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zurück. Dabei leisten diese Gefäße täglich Schwerstarbeit, ermüden und dehnen sich im Laufe des Lebens aus. Eine familiäre Veranlagung, stehende Berufe und Bewegungs-mangel zählen zu den Hauptgründen für die Entstehung von Krampfadern.

Was sind die Folgen?
Aus der Erweiterung der Venen resultiert ein „Versacken“ des Blutes in den Beinen und der Blutstrom in den betroffenen Venen kommt zum Stehen oder sogar zum Rückwärtsfließen. Bemerkbar machen sich die Folgeschäden durch „schwere Beine“, Kribbelgefühl und Anschwellen der Knöchel nach längerem Stehen oder am Abend.
Der „Venen-Hochdruck“ macht den Beinen und letztlich auch der Haut zu schaffen. Unbehandelt können Krampfadern zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Im Extremfall kommt es zu Thrombosen, Hautverfärbungen oder Venenentzündungen. Im Endstadium kann sich daraus ein Ulkus, das sogenannte „offene Bein“  entwickeln.

Diagnostik
Die klinische Untersuchung durch einen erfahrenden Venenspezialisten und eine qualifizierte Ultraschalldiagnostik ermöglichen es, alle Venenprobleme umfassend und exakt zu diagnostizieren.

MinichirurgieBei der sogenannten Miniphlebektomie werden störende kleine Varizen über 1-2 mm große Inzisionen mit einer speziellen Hakennadel entfernt.


Strippingverfahren
Bei diesem seit Jahre bewährten chirurgischen Eingriff wird ein kleiner Schnitt in der Leiste (oder der Kniekehle) angelegt und die geschädigte Vene unterbunden und durchtrennt. Mit Hilfe einer Sonde wird dann die kranke Vene bis zum Ende sondiert und im Anschluss herausgezogen (Stripping). Kleine und kleinste weitere Schnitte dienen zur Entfernung von kranken Seitenästen. Der Eingriff erfolgt stationär oder ambulant. Die Langzeitergebnisse sind hervorragend. Kleinen Hautblutungen sind meist nach 2-3 Wochen wieder verschwunden.

Endovenöse Radiofrequenzablation (VNUS ClosureFast®)
Über eine ultraschallgesteuerte Punktion wird eine Radiofrequenz-Sonde eingebracht und die Vene mit Flüssigkeit umspritzt. Anschließend werden durch die entstehende Hitze von 120°C an der Sondenspitze die Venen abschnittsweise koaguliert. Dadurch wird die Eiweißstruktur der Venenwand zerstört - die Vene zieht sich zusammen.

Endovenöse Laserablation (EVLT Intros® Radiallaser)
EVLT ist eine Laserbehandlung für Krampfadern (Varizen); mit dieser Technik können die oberflächlichen Stammvenen und Varizen behandelt werden.
Die Technik gleicht der Radiofrequenzablation, die Katheter sind jedoch dünner bzw. flexibler und können so noch zielgenauer eingesetzt werden.
Die deutlich höheren Temperaturen mit denen die Sonde arbeitet, erlauben auch die Ausschaltung von defekten Verbindungsvenen. Insgesamt wird die Vene optimal „verlötet“, was weniger Venenentzündungen bedeutet.

Endovenöse FleboGrif®-Methode
Diese Methode ist eine Kombination aus einem rotierenden Katheter, der von innen die Venenwand so verändert, dass es zu einem Verschluss gepaart mit einem zusätzlichen Sklerosierungsverfahren kommt.

Sklerosierung (Verödung)
Das Mikroschaum-Verfahren zeichnet sich durch Schmerzfreiheit, eine hervorragende Verträglichkeit und sehr gute funktionelle sowie kosmetische Ergebnisse aus. Durch eine kleine Kanüle wird unter Ultraschall-Kontrolle ein spezieller Mikroschaum eingebracht. Dieser verschließt ein Venenstück genau auf der gewünschten Länge. So kann die erkrankte Venenstrecke ausgeschaltet werden, ohne dass auch nur ein einziger Schnitt gemacht werden muss!
Durch Injektion eines Verödungsmittels in die Krampfader wird eine künstliche Venenentzündung erzeugt, was zu einer Bindegeweben Umwandlung der Krampfader führt. Diese Methode wird bei Seitenast- und Besenreiservarizen bevorzugt, aber gelegentlich auch bei Stammvarizen angewandt.

Klebermethode (VenaSeal®)
Hier wird in Lokalanästhesie die betroffene Hauptvene punktiert und dann ein Katheter bis zur Leiste vorgeschoben, über den abschnittsweise ein Spezialkleber eingebracht wird. Dieser verschließt die Vene sofort. Nach dem Eingriff kann der Patient mit gewickeltem Bein fast unmittelbar nach Hause gehen.

Transkutane Lasertherapie (Intros®-Oberflächenlaser)

Kleine Besenreiser- oder netzartige Venen können mit einem Speziallaser punktuell verlötet und ausgeschaltet werden. Unter Kühlung der Haut werden die störenden Venen eliminiert. Meist sind hierzu mehrere ambulante Behandlungen erforderlich.

Bitte beachten Sie

Einige der vorgestellten Methoden sind besonders im Rahmen einer ambulanten Therapie Verfahren, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Diese bieten für die entsprechende Diagnose und Behandlung u.a. die bewährte Varizen-OP (Venen-Stripping) oder mikrochirurgische Eingriffe als Kassenleistung an.

Daher klären Sie bei Interesse bitte unbedingt im Vorfeld ab, ob und in welcher Höhe die Kosten der neuen Methoden von Ihrer Krankenkasse getragen werden. Sollte Ihre Krankenkasse die Kosten nicht oder nur anteilig erstatten, müssen wir Sie darauf hinweisen, dass Sie als Selbstzahler zur Entrichtung des Gesamtbetrags verpflichtet sind.

Über die Kosten der jeweiligen Behandlungsmethode und weitere Einzelheiten der Abrechnung informieren wir Sie gerne ausführlich und individuell.