Gefäßchirurgie - Gefäßdiagnostik

Zunächst gilt es, alle Daten und Fakten zu einem Patienten und seiner Erkrankung zu erfassen und diese zu analysieren. Erst dann kann mit dem Patienten  und - sofern der Patient dies wünscht - mit Angehörigen und dem betreuenden Hausarzt entschieden werden, ob eine Therapie notwendig und sinnvoll ist und v.a. welche Therapieformen gewählt werden sollten. Für die Erfassung aller wichtigen Informationen sind neben der abgestuften Diagnostik auch eine umfassende Schmerz-, Sozial-, und Risikoanamnese erforderlich.

Stufendiagnostik |
Das Erfragen und die Kenntnis von  Beschwerden des Patienten sind der wichtigste Teil der Diagnostik. Die körperliche Untersuchung weist häufig schon den Weg zur vermuteten Diagnose. Auch technische Untersuchungen werden in zunehmendem Maße eingesetzt, wobei in einem aus- und abgewogenen Verfahren zunächst nicht-invasive Methoden (also solche, bei denen man nicht in den Körper eindringt) angewandt werden. Hierzu gehört in erster Linie der Ultraschall, der nach heutigem Wissensstand gefahrlos und vor allem überall und jederzeit einsetzbar ist.

Schmerzanamnese | Die Befragung nach den Schmerzen der Patienten gibt ebenfalls wichtige Hinweise. Doch auch das Fehlen von Schmerzen bedeutet keinesfalls, dass eine Durchblutungsstörung ausgeschlossen werden kann, denn z.B. Verengungen der Halsschlagader schmerzen nicht. Rückenprobleme, neurologisch bedingte oder orthopädische Schmerzen müssen differential-diagnostisch bedacht werden.
Soziale Anamnese | Die persönliche und berufliche Situation des Patienten, seine privaten Interessen aber auch wichtige biographische  Ereignisse sind nur einige der Faktoren, die es im Vorfeld der Therapieentscheidung zu berücksichtigen gilt.

Risikoanamnese | In der Gefäßmedizin kommt dem Erkennen  bzw. der Berücksichtigung von Risikofaktoren eine besondere Bedeutung zu, da diese einen direkten Einfluss auf den Heilungserfolg haben. Daher setzen wir uns im Rahmen der Anamnese sehr intensiv mit den  Risikofaktoren auseinander, zu denen vor allem  Rauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus), hohe Blutfettwerte (Hyperlipidämie) sowie Nierenerkrankungen/Dialysepflichtigkeit gehören. 

Sonographische Verfahren

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Intraoperative Flussmessung

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Weitere Verfahren

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