Sterilisation (SKA)

Eine Sterilisation ist eine zuverlässige operative Methode zur endgültigen Empfängnisverhütung. Über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) werden die Eileiter durch Hitze verklebt (Elektrokoagulation) und somit für Eizellen und Samenzellen undurchgängig gemacht. Der Eingriff wird am Klinikum Garmisch-Partenkirchen in Kurznarkose und als ambulanter Eingriff durchgeführt, d.h. die Patientin kann die Klinik am selben Tag wieder verlassen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Sterilisation nicht. Die Eingriffskosten müssen daher von selbst getragen werden.  

Die Sicherheit einer Sterilisation ist sehr hoch (Pearl-Index 0,1= 1 ungewollte Schwangerschaft bei 1000 Sterilisationen ). Da sie nur schwer oder gar nicht rückgängig gemacht werden kann, sollte die Entscheidung gut überdacht haben. Unter 30 Jahren und bei weniger als 2 Kindern sollte eine Sterilisation nur in Ausnahmefällen, etwa bei Vorliegen medizinischer Gründe durchgeführt werden, da unsere Erfahrung gezeigt hat, dass sich Lebensumstände unerwartet ändern und einen sicher geglaubten Entschluss in Frage stellen können. Die hormonelle Produktion der Eierstöcke wird bei einer Sterilisation nicht beeinflusst. Der Eisprung findet weiter statt, die Eizelle wird dann in der Bauchhöhle problemlos abgebaut, die Periodenblutung setzt in gewohnter Weise ein.