Magnetresonanztomographie

In unserer Fachabteilung werden alle gängigen Untersuchungen aus dem muskuloskelettalen (sämtliche Knochen und Gelenke bis hin zu den kleinen Fingergelenken sowie der Wirbelsäule) und dem neurologischen Bereich (Gehirn und Rückenmark) sowie des Halses und MRT Untersuchungen des Bauchraums (Leber, Gallengänge (MRCP), Bauchspeicheldrüse, Nieren und Nebennieren, etc) durchgeführt.

Daneben werden auch Spezialuntersuchungen wie zum Beispiel MRT-Untersuchung des Dünndarms (MR-Sellink), MRT-Untersuchungen der Prostata ggf. mit Endorektalspule für eine bestmögliche Auflösung, MRT-Untersuchungen der weiblichen Beckenorgane und der Brust, MRT-Untersuchungen des Herzens und hochauflösende MRT-Untersuchungen, wie zum Beispiel der Hirnanhangdrüse oder des Gelenkknorpels durchgeführt. Darüber hinaus bieten wir dynamische MRT-Untersuchungen wie zum Beispiel der Kiefergelenke oder der Darmentleerung bei fraglicher Beckenbodeninsuffizienz (MR-Defäkographie). Die MRT ermöglicht auch eine komplette, nicht invasive Darstellung der Blutgefäße, d.h. ohne Einsatz eines Katheters.

Im Bereich der Endoprothetik setzen wir neu entwickelte Sequenzen (MARS "Metal Artefact Reduction Sequence") ein, um aussagekräftige Bilder trotz der metallischen Implantate zu erhalten.

Im onkologischen Bereich werden die gängigen Sequenzen durch sogenannte diffusionsgewichtete Sequenzen ergänzt, die mit hoher Sensitivität Tumorabsiedlungen detektieren und Läsionen weiter spezifizieren können.

Die für uns kommerziell erhältlichen standardisierten MRT-Protokolle werden fortwährend durch institutseigene Arbeiten angepaßt und weiterentwickelt, um die komplexe Bildgebung weiter zu optimieren. Hier bringen wir ein breites universitäres Fachwissen mit und berücksichtigen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Technische Ausstattung | Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen arbeitet mit einem 1,5 Tesla Gerät neuerer Bauart und dem neuesten Software-Upgrade bei stärkster Gradientenausstattung von 66 mT/m bei einer Slewrate von 180 T/m/sec. sowie allen verfügbaren, gängigen Spulen incl. Spezialspulen für Finger, Handgelenk, Herz, Ganzkörper, Mikroskopiespule und Endocavitärspule (z.B. Endorektalspule zur hochauflösenden Darstellung der Prostata). Die durchgeführten Untersuchungen unterliegen keinem Standardschema sondern werden individuell an den Patienten und die jeweilige Fragestellung angepasst. Dies gilt hinsichtlich der eingesetzten Spulen, der Untersuchungssequenzen und der eventuellen Gabe verschiedener MRT-Kontrastmittel.

Magnetresonanztherapie

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