Urologie & Kinderurologie - Steintherapie

Harnsteine (Nierensteine, Harnleitersteine und Blasensteine) stellen eine der häufigsten urologischen Krankheitsbilder dar. In den westlichen Industrienationen sind zwischen 5 und 12 Prozent der Bevölkerung davon betroffen, die Tendenz ist steigend. Ohne Abklärung und Behandlung der Ursachen erleiden 50 bis 70 Prozent der Steinpatienten innerhalb von 10 Jahren eine erneute „Steinepisode“. Die umgehende Behandlung und Maßnahmen zur Vorbeugung (Prophylaxe) der Harnsteinerkrankung sind daher umso wichtiger.

Ein Stein bildet sich primär in der Niere, wobei die genauen Entstehungsmechanismen letztlich noch nicht geklärt sind. Im Inneren des Nierenhohlsystems formieren sich Kristalle aus im Harn gelösten Substanzen, die zu festen Steinen „zusammenbacken“ und mit der Zeit wachsen können.

Es gibt viele unterschiedliche Typen von Harnsteinen aus verschiedenen chemischen Elementen, die im Urin enthalten sind. Dies sind in absteigender Reihenfolge ihrer Häufigkeit:

  • Calciumoxalat (CaOx)
  • Calciumphosphat (CaP)
  • Magnesium-Ammonium-Phosphat (Struvit)
  • Harnsäure
  • Cystin

Häufig wird ein Stein erst festgestellt, wenn er von der Niere in den Harnleiter wandert und zu einer sehr schmerzhaften Kolik führt. Nach Erstbehandlung der Schmerzen muss die Lokalisation und die Größe des Steins festgestellt werden.

Für eine persönliche Beratung stehen wir in unserer Steinsprechstunde gerne zur Verfügung. Kontakt für eine Terminvereinbarung: Tel. +49 (0)8821 77-14 00. - Wir bitten unsere Patienten, vorhandene Befunde und/oder Röntgenbilder zur Sprechstunde mitzubringen.

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