Extrakorporale Stoßwellentherapie

Bei der Behandlungsform werden Stoßwellen außerhalb des Körpers erzeugt, durch den Körper geleitet und auf den Stein gebündelt („fokussiert“). Die Stoßwellenenergie kann entsprechend der Steinhärte dosiert werden. Die auftretenden Kräfte zerbrechen das Kristallgitter des Steins, so dass sandkorngroße Partikel entstehen, die relativ einfach ausgeschieden werden.

Diese Behandlungsform kann prinzipiell im gesamten Harntrakt durchgeführt werden. Eine Vollnarkose ist hierzu in der Regel nicht erforderlich, Dauerschäden an der Niere sind bislang nicht bekannt.

Bei der Behandlung von Steinen bei Kindern ist dieses Verfahren die Methode der ersten Wahl.

Lithotripter (Foto Dornier MedTech)