Belastungs-EKG (Ergometrie)

Ein Belastungs-EKG (Ergometrie) ist die Aufnahme eines Elektrokardiogramms unter einstellbaren Belastungen (überwiegend Fahrradergometrie oder Laufbandergometrie). Während der Belastung werden der Puls kontinuierlich und der Blutdruck in regelmäßigen Abständen gemessen. Das Belastungs-EKG dient zur Feststellung folgender Erkrankungen:

  • koronare Herzerkrankung
  • Herzrhythmusstörung unter Belastung
  • Bluthochdruck unter Belastung
  • Belastbarkeit nach Herzoperationen oder nach Herzinfarkten

Wann darf ein Belastungs-EKG nicht durchgeführt werden?

  • bei akutem Herzinfarkt oder innerhalb der ersten 2 Wochen nach Herzinfarkt
  • instabile Angina pectoris (Brust-Engegefühl, das in den letzten Tagen deutlich zugenommen hat, bzw. anhaltend ist)
  • akute Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
  • schwere Herzfehler (z.B. dekompensierte hochgradige Aortenklappenstenose)
  • frischer Beinvenenthrombose mit oder ohne Lungenembolie
  • spezielle Herzrhythmusstörungen