Kardiologie - Rhythmologie

Herzrhythmusstörungen können für eine Vielzahl von Beschwerden verantwortlich sein: von harmlosen Missempfindungen, Herzstolpern oder Aussetzen bis hin zum Herzklopfen, Herzrasen oder aber auch Schwindel– und Ohnmachtsanfälle. Bewusstlosigkeiten oder gar ein plötzlicher Herztod können durch Rhythmusstörungen ausgelöst werden. Rhythmusstörungen kommen sowohl bei Herzgesunden als auch bei Herzerkrankungen vor. Neben den allgemeinen ärztlichen Untersuchungen bei Herzrhythmusstörungen, der körperlichen Untersuchung, Laboruntersuchungen und der Herzultraschalluntersuchung dienen Untersuchungen zur Erfassung der elektrischen Ströme zur Diagnosestellung und Behandlungsplanung. Dazu gehören: das normale EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und für ganz seltene auftretende Rhythmusstörungen tragbare Ereignisrecorder (Event-Recorder) Nicht selten jedoch wird eine elektrophysiologische Untersuchung, das heißt eine innerliche Untersuchung der elektrischen Erregung des Herzens zu einer unmittelbaren Diagnose führen, ohne dass erst langwierig nach der Rhythmusstörung gefahndet werden muss (Elektrophysiologische Untersuchung EPU).

Einem erfahrenen Team unter der Leitung von Dr. med. Gerd Bürkle steht ein speziell ausgestattetes Herzkatheterlabor am Standort Murnau zur Diagnostik und Behandlung zur Verfügung. Bei Stolpern oder Herzrasen wird eine Verödungstherapie (Ablationsbehandlung) mit Hitze oder Kälte vorgenommen und die Ursache der Störung beseitigt. Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung liegt in der Behandlung von Vorhofflimmern. Neben der medikamentösen Behandlung oder Gleichstromelektrotherapie (elektrische Kardioversion) wird Vorhofflimmern bei symptomatischen Patienten ebenfalls innerlich über Hitze – oder Kältetherapie unter Einsatz 3-dimensionaler Aufzeichnungssysteme verödet (Vorhofflimmern: Pulmonalvenenisolation)

Wie können Sie in der Abteilung Rhythmologie untersucht und behandelt werden ? Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, betreuenden Internisten oder Kardiologen. Eine Einweisung zu uns ist jederzeit möglich, wenn die Notwendigkeit einer stationären Behandlung besteht. Dies ist eigentlich immer gegeben, wenn eine medikamentöse antiarrhythmische Einstellung oder eine interventionelle Therapie (s.o.) erfolgen soll. Ambulante Untersuchungen sind für Privatversicherte uneingeschränkt, für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Sind Sie Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) benötigen Sie die Überweisung eines Kardiologen oder Facharztinternisten. Eine direkte Überweisung durch den Hausarzt ist aber auch als „prästationäre“ Untersuchung möglich.

Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)

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Katheterablation mit Hochfrequenzstrom

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Merkblätter zum Herunterladen

Einverständniserklärungen zur EPU/Ablation, PM/ICD/CRT-P/D und Kardioversion bitte per Fax unter +49 (0)8821 77-15 02 anfordern.

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