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Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin - Blutdepot
Eigenblutspende
Die sicherste Form der Blutübertragung Bereits seit
1991 können die Patienten des Klinikums Garmisch-Partenkirchen ihr „eigener
Blutspender“ sein, falls schon vor dem Eingriff abzusehen ist, dass während oder
nach der Operation eine Bluttransfusion erforderlich sein könnte. Dabei
lassen sich verschiedene Verfahren kombinieren, um die Zufuhr von Fremdblut zu
reduzieren oder zu vermeiden.
Größere Blutverluste mit eigenem Blut können je nach Fall
ausgeglichen werden:
- Verfahren wie die Eigenblutspende und Plasmapherese eignen sich für
planbare Eingriffe (z. B. Endoprothetik, Urologie), da
sie rechtzeitig vor der Operation begonnen werden müssen.
- Während und nach dem Eingriff kann eine maschinelle Autotransfusion, falls
notwendig, zusätzlich zu den präoperativen Verfahren eingesetzt werden.
Das gilt auch bei Notfällen (z.B. Traumatologie oder Gefäßchirurgie).
- Die normovolämische Hämodilution sowie die kontrollierte
Hypotension werden unmittelbar während der Operation
vorgenommen.
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