Krankenhaus -, 02.08.2010
URL: http://www.klinikum-gap.de/klinikum/Kinderklinik-Abteilung.htm
Kinderklinik: Die Abteilung
Versorgung der jüngsten Patienten – 24 Stunden am Tag
Seit Oktober 2004 ist die Kinderklinik in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen integriert. Damit ist diese traditionsreiche Klinik noch optimaler für die Diagnostik und Versorgung der Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen aufgestellt. Durch die hervorragende Kooperation mit den Abteilungen des Klinikums stehen nun auch Kindern und Jugendlichen alle Möglichkeiten einer Klinik der Versorgungsstufe III zur Verfügung, einschließlich eines für werdende Eltern so wichtigen Perinatalzentrums Kategorie II.
Unser Bestreben ist, den jüngsten Patienten, die unsere Gesellschaft hat, stets die beste Medizin zur Verfügung zu stellen.
Wir diagnostizieren und behandeln in unserer Klinik das gesamte pädiatrische Krankheitsspektrum, mit Ausnahme der Krebserkrankungen, bei Kindern und Jugendlichen, von Geburt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
Perinalzentrum Kategorie II
Durch eine sogenannte "Tür an Tür"
Lösung, d. h. die neu eingerichtete Intensivstation für Neugeborene, ist dem Kreißsaal direkt benachbart, ist eine optimale Versorgung der Früh-
und Neugeborenen gewährleistet. Bei Geburten per Kaiserschnitt oder sog.
Kunsthilfen, z.B. mit der Saugglocke, oder bei etwaigen Komplikationen steht
rund um die Uhr ein Arzt und eine Kinderkrankenschwester der Kinderklinik
bereit, die die kleinen Patienten schon direkt nach der Geburt betreuen.
Die Neugeborenen-Intensivstation
Sollten schwerere Erkrankungen des
Neugeborenen vorliegen oder das Kind ein Frühgeborenes sein, so erfolgt sofort
eine Verlegung auf die Neugeborenen-Intensivstation. Die Station bietet ein
hohes Versorgungsniveau mit sämtlichen apparativen Möglichkeiten zeitgemäßer
Intensivmedizin und individueller Pflege durch erfahrenes Personal. Fünf
Beatmungsplätze und sechs Intensivüberwachungsplätze stehen zur Verfügung. Die
ärztliche Leitung obliegt selbstverständlich einem zusätzlich speziell für diese
Kinder ausgebildeten Oberarzt. Nachdem sich die geburtshilfliche
Station in direkter Nachbarschaft befindet, ist der so wichtige enge Kontakt
von Müttern und den Neu- und Frühgeborenen kurz nach der Geburt bestens
gewährleistet.
Der
Neugeborene-Notarzt
Durch den Neugeborenennotarzt (NNAD) werden auch
die Geburtskliniken der angrenzenden Landkreise (Bad-Tölz, Füssen, Schongau,
Weilheim, Penzberg) durch uns betreut. Bei Bedarf kann von diesen Kliniken rund
um die Uhr ein Neugeborenenotarzt mit einer Kinderkrankenschwester angefordert
werden. Sofern die Kinder in unsere Klinik verlegt werden müssen, stehen dafür
drei speziell ausgerüstete Intensiv-Transportinkubatoren ("Brutkästen") zur
Verfügung. Durch das Bayrische Rote Kreuz wird ein Rettungswagen mit Personal
eigens für diesen Notdienst bereitgehalten. Selbstverständlich können im
Verlegungsfall die Mütter der Kinder bei uns aufgenommen werden. Falls es
notwendig ist, z.B. wenn die Geburt per Kaiserschnitt erfolgte, kann auch eine
Verlegung in der unserer Kinderklinik benachbarten Geburtshilfe erfolgen, damit
es nicht zu einer Trennung von Mutter und Kind kommt.
Der
Kindernotarzt
Im Januar 2005 wurde der Kindernotarztdienst ins Leben
gerufen. Diese Einrichtung ist neben München und Coburg der dritte Service
dieser Art in Bayern. Bei Notfällen mit Kindern und Jugendlichen bis zum Alter
von 14 Jahren wird der Kinderarzt über den vor Ort tätigen Norarzt
alarmiert. Gemeinsam mit dem regulären diensthabenden Notarzt wird der
Kinderarzt per Rendezvous-System mit dem örtlichen Notarzteinsatzfahrzeug zur
Einsatzstelle gebracht. Damit steht diesen Patienten bei Bedarf ein Facharzt für
Kinder- und Jugendheilkunde zur Verfügung.
Struktur der Kinderklinik
Die Kinder- und Jugendärzte betreuen
Auf diesen Stationen erfolgt durch weit reichende medizinische Diagnostik und Therapie die Behandlung aller stationären Patienten. Werden Kollegen anderer Fachabteilungen hinzugezogen, wie z. B. nach Operationen, bleibt der Patient auf der Station der Kinderklinik, auch wenn er zur Behandlung oder Diagnostik kurzzeitig andere Abteilungen aufsuchen muss. Damit sind für die Eltern die Kinderärzte die Ansprechpartner. Gleichzeitig werden alle medizinischen Möglichkeiten des Klinikums Garmisch-Partenkirchens auch für Früh- und Neugeborene, Säuglinge und Kinder und Jugendliche genutzt.
Auf allen Stationen betreuen speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern die Kinder und Jugendlichen. Durch kontinuierliche Fortbildung erfolgt die Pflege nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Standards.
Die Physiotherapeuten unseres Hauses behandeln die Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrem Alter und natürlich den Erfordernissen der jeweiligen Krankheit. Das Spektrum reicht dabei von der Atemgymnastik bis zur speziellen Nachsorge nach Operationen, beispielsweise des Skelettsystems. Die Behandlung findet sowohl auf den Stationen als auch in der Abteilung der Physikalischen Therapie statt.
Wir sind besonders solz, dass wir unseren kleinen und großen Patienten
während ihres Aufenthaltes in unserer Kinderklinik eine kindgerechte
Beschäftigung bieten können. Dafür wurde seitens der Klinikleitung eine
ausgebildete Pädagogin eingestellt, welche mit auf die Krankheitsbilder
abgestimmten Beschäftigungsangeboten auf alle Wünsche der Kinder eingeht und
ihnen den Aufenthalt so angenehm als möglich gestaltet.
Die Angebote sind
vielfältig und auf Alter und Befinden der Kinder zugeschnitten. Es besteht
natürlich die Möglichkeit der Betreuung am Krankenbett durch
Gesellschaftsspiele, Kreativangebote wie Malen, Basteln, Vorlesen und auch
Gespräche, oder aber die Nutzung unseres Spielzimmers mit seiner reichhaltigen
Ausstattung (Lego, Spiele, Bücher, Playstation, Nintendo, etc.).
Selbstverständlich stehen, sofern gewünscht, auch Videos, Radio und
Hörspielkassetten zur Verfügung.
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Die Kinderklinik am Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist es eine von 181 Kinderkliniken in Deutschland, an die das zwei Jahre gültige Qualitätszertifikat „Ausgezeichnet. für Kinder“ überreicht wurde. In diesem Strukturpapier, das sowohl von bundespolitischer Ebene als auch von
der Gesundheitsministerkonferenz der Länder befürwortet wurde, werden
Mindestanforderungen festgelegt, die im Rahmen der Qualitätssicherung für die
stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten sind. |