Krankenhaus -, 10.09.2007
URL: http://www.klinikum-gap.de/klinikum/Radiologie-Angiographie.htm
Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Nuklearmedizin: Angiographien und Interventionen
Arterielle Gefäßdarstellung sämtlicher Körperregionen in
DSA-Technik
Bei den Angiographien handelt es sich um eine
Darstellung des arteriellen Gefäßsystems sämtlicher Körperregionen mit
Röntgenkontrastmittel in digitaler Subtraktionstechnik. Es besteht die
Möglichkeit einer Übersichtsangiographie oder aber auch einer selektiven
Darstellung. Für die Durchführung ambulanter Untersuchungen bedarf es einer
vorhergehenden Anmeldung, in der Regel sollte der Patient nüchtern sein.
Behandlung von Gefäßeinengungen oder -verschlüssen mittels
Ballondilatation (PTA), Einbringung von Stents bzw. Durchführung einer lokalen
Lyse-Therapie
Bei Gefäßverengungen und Gefäßverschlüssen bieten wir
die Möglichkeit einer interventionellen Behandlung an. So können beispielsweise
Verengungen mittels eines sogenannten Ballonkatheters aufgedehnt werden (PTA),
gegebenenfalls Gefäßstützen bzw. Metallgitter eingesetzt werden (Stent) und
akute Verschlüsse durch Blutgerinnsel medikamentös aufgelöst werden (Lyse).
Insbesondere die PTA führen wir nach vorheriger Anmeldung am nüchternen
Patienten auch ambulant durch.
Darstellung von Dialyseshunts (DSA) und ggf. Durchführung einer
Ballondilatation (PTA)
Ebenfalls ambulant bieten wir die
angiograhische Darstellung und die Ballondilatation von Dialyseshunts an.
Behandlung von Abszessen mit Drainagen
In Zusammenarbeit
mit der am Klinikum lokalisierten Schnittbildpraxis besteht die Möglichkeit der
Behandlung von Abszessen mit Drainagen, die unter computertomographischer
Kontrolle gelegt werden können.
Darüberhinaus können Maßnahmen zur Schmerzlinderung bei inoperablen Gefäßpatienten im Sinne einer computertomographisch gesteuerten Nervenausschaltung (lumbale Sympathikolyse) durchgeführt werden.