Krankenhaus -, 12.08.2008
URL: http://www.klinikum-gap.de/klinikum/neue-op-technik-im-klinikum.htm
Neue OP-Technik im Klinikum
Dr. Nöldeke setzt erstmals schonend "Stent" in Bauchschlagader ein
Zum ersten Mal wurde nun im Klinikum Garmisch-Partenkirchen erfolgreich eine neue Operationstechnik angewendet. Dr. Stefan Nöldeke setzte dem Mittenwalder Manfred Ledder einen sogenannten "Stent" in der Bauchschlagader ein. Dieser durch Metalldrähte verstärkte Schlauch soll die Ausdehnung beziehungsweise ein lebensgefährliches Reißen oder Platzen der Aorta verhindern. "So etwas wurde in unserer Region bislang nur in den Universitätskliniken München und Innsbruck angewendet", erklärt Nöldeke. Er selbst hat die neue Methode bei der im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren nicht der gesamte Bauch aufgeschnitten werden muss, an der Stuttgarter Uniklinik erlernt. Leben retten ohne großen Schnitt |
Vollkommen zurecht bestätigt sein Arzt Dr. Stefan Nöldeke, seit eineinhalb
Jahren Chefarzt der Gefäßchirurgie im Klinikum Garmisch-Partenkirchen: "Wenn die
Bauchaorta reißt oder platzt, besteht höchste Lebensgefahr." Deshalb musste
schnell gehandelt werden. Der Eingriff, bei dem ein sogenannter "Stent", ein
durch ein Drahtgeflecht verstärkter Schlauch, eingesetzt wird, um eine weitere
Ausdehnung des Gefäßes zu vermeiden, ist eigentlich eine
Routine-Operation. |
Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 14. Juni 2008