Krankenhaus -, 19.11.2009
URL: http://www.klinikum-gap.de/klinikum/onkologisches-zentrum.htm
Onkologisches Zentrum
Onkologisches Zentrum bündelt Fachwissen
Tumorpatienten können am Klinikum Garmisch-Partenkirchen heimatnah und disziplinübergreifend behandelt werden
Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen hatte kürzlich zum ". Transalpinen
onkologischen Symposium" nach Herrsching eingeladen, um sich mit den Nachbarn
aus Tirol und Südtirol und den Kollegen aus dem Ballungsraum München über
wichtige interdisziplinäre onkologische Themen auszutauschen. Und die sind
vielfältig, denn der Patient, aber auch seine medizinischen Partner lernen –
dank Früherkennung und moderner Therapiemöglichkeiten – zunehmen "mit dem Tumor
zu (über)leben". |
unterschiedlichen Disziplinen ist unerlässlich, "denn ein Fachbereich allein
schafft es nicht", betont Lambertz. Als Chefarzt der Onkologie ist er besonders
froh, das mit der Gründung des Oberland-Zentrums nun auch eine psychologische
Betreuung angeboten werden kann. "Es ist ein Schock, wenn man die Diagnose
bekommt. Erst später, im Gespräch mit den Ärzten und Spezialisten sagt man sich,
das schaffen wir schon ....". Ein 54jähriger Mittenwalder, der beim Symposium in
Herrsching seine Erfahrungen als Patient schildern durfte, hat schon einiges
durchgemacht. 1999 wurde bei ihm ein Nierenzellkarzinom diagnostiziert. Nach der
OP folgten entsprechende Nachbehandlungen wie die Chemotherapie, natürlich auch
mit Nebenwirkungen, und immer wieder die regelmäßige Tumornachsorge am
Onkologischen Zentrum in Garmisch-Partenkirchen. "Der Krebs schien besiegt, als
im letzten Sommer Metastasen in der Lunge entdeckt wurden", schildert der
Mittenwalder gefasst. 13 Metastasen mussten entfernt werden, wieder folgte eine
entsprechende Nachbehandlung, wieder muss er mit den Nebenwirkungen leben ....
Doch die Tumorerkrankung ist stabil und der 54Jährige optimistisch. "Hier am
Klinikum Garmisch-Partenkirchen wird alles für mich getan. Wichtig für mich sind
auch die Gespräche, die ich mit dem Psychologen führen kann." Der. Matthias
Glück ist als Psychoonkologe sehr gefragt. Er begleitet die Auseinandersetzung
der Patienten mit ihrer Erkrankung, spricht mit ihnen, fühlt mit ihnen. "Viele
Tumorpatienten mit erfolgreicher Therapie entdecken ein neues Lebensgefühl für
sich", weiß er aus seiner Arbeit. |
Quelle: Kreisboten-Verlag - Ilka Trautmann, 11. Juli 2009