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Unsere Arbeitsgrundlagen in der Pflege ...


Bereichspflege

Als Pflegeorganisationsmodell finden Sie auf den Stationen die Zimmer- bzw. Bereichspflege.

Prinzip dieses Modells
Eine Pflegeperson übernimmt die Verantwortung für eine bestimmte Anzahl von Patienten. Sie betreut diese für die Dauer einer Schicht ganzheitlich, d. h., die Pflegeleistung wird von der Anordnung bis zur Durchführung persönlich in ungeteilter Verantwortung erbracht.


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Dienstübergabe
Die Dienstübergabe erfolgt auf den meisten Stationen am Krankenbett. Voraussetzung ist das Einverständnis des Patienten.

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Dienstzeiten

Auf den Stationen arbeiten wir im Schichtdienst. Die examinierten Krankenpflegekräfte der Stationen leisten umsichtig den Nachtdienst, d. h. es gibt keine Dauernachtwachen.


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Einarbeitungskonzept

Neuen Mitarbeitern soll eine geplante, stufenweise Einarbeitung helfen und unterstützen, sich in das Arbeitsteam zu integrieren und selbständig sowie eigenverantlich im neuen Arbeitsbereich tätig zu werden.

Ein Einarbeitungskonzept mit Checklisten dient uns und dem neuen Mitarbeiter als Orientierungshilfe:

  • Checkliste zur Einsatzplanung
  • Benennung des Einarbeitungspaten
  • Der erste Arbeitstag 
  • Informationen über das Klinikum
  • Informationen über den Arbeitsplatz
  • Fortschrittsgespräch über die Einarbeitung
  • Beurteilungsgespräch vor Beendigung der Probezeit

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Informations- und Dokumentationssystem

Zu unserer patientenorientierten Pflege führen wir ein Informations- und Dokumentationssystem, das den chronologischen Ablauf der pflegerischen Patientenversorgung aufzeigt.

Bedingt durch den Schichtdienst und dem damit verbundenen stetigen Wechsel der Bezugsperson für den Patienten ist die Dokumentation eine wichtige Grundlage und Gewähr für die geplante, kontinuierliche, zielgerichtete nachvollziehbare und transparente pflegerische Tätigkeit.

Was wird erfasst und dokumentiert? 

  • Daten der Patientenidentifikation
  • Pflege-Erstgespräch
  • Pflegeblatt mit Pflegebedürfnissen
  • Pflegeziele, Planung der notwendigen Pflegemaßnahmen
  • Dokumentation der pflegerischen Maßnahmen und ärztlichen Verordnungen
  • Pflegebericht (Krankenbeobachtung und Verlaufbericht)
  • Pflegeverlegungsbericht (intern oder extern)

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Pflegeleitlinien

Um die Qualität unserer Pflege zu beurteilen, benötigen wir Kriterien, an denen wir die erbrachten Leistungen messen können.
Deshalb entwickeln wir kontinuierlich Pflegeleitlinien, die den Aufgabenbereich und die Qualität der Pflege definieren. Die Leitlinien legen themen- und tätigkeitsbezogen fest, was von den Pflegeperson in einer konkreten Situation generell zu leisten ist wie diese Leistungen aussehen (Stösser, 1993).

Einige Punkte aus unseren Pflegeleitlinien:

  • Übergabe am Krankenbett
  • Hüftoperation mit Pflegeplänen
  • Knieoperation mit Pflegeplänen
  • Stroma
  • Abdomen
  • Bronchoskopie
  • Coloskopie
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie
  • Vorbereitung für elektive Herzkatheteruntersuchung und Ballondilatation
  • Isolierung bei polyresistenten Keimen

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Pflegemodell

Die Pflege wird nach dem Prozessmodell geplant und dokumentiert. Basis für den Pflegeprozess ist das bedürfnisorientierte Pflegemodell der ganzheitlich-rehabilitierenden Prozesspflege von Monika Krohwinkel (AEDL's).

Die AEDL's:

  1. Kommunizieren
  2. Sich bewegen
  3. Vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten
  4. Sich pflegen
  5. Essen und trinken
  6. Ausscheiden
  7. Sich kleiden
  8. Ruhen und schlafen
  9. Sich beschäftigen
  10. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
  11. Für eine sichere Umgebung sorgen
  12. Soziale Bereiche des Lebens sichern
  13. Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen

Monika Krohwinkel hat in ihrem Modell elf Lebensaktivitäten nach Roper übernommen und die AEDL "Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen" und "Die sozialen Bereiche des Lebens sichern" hinzugefügt. Letztere rückt insbesondere die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt ins Blickfeld.


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Zentrale Dienste

... erleichtern die Arbeit.

Hierzu gehören:

  • Bettenzentrale
  • Hol- und Bringedienste
  • Patiententransport für nicht überwachungspflichtige Patienten
  • Speisetablettsystem, etc.

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