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Nach erfolgreicher Steinbehandlung zielt unser Bemühen auf die Verhinderung
des Steinrezidivs. Besonderes Augenmerk gilt dabei Patienten mit einem hohen
Risiko. Ausgehend vom Ergebnis der Steinanalyse werden Blut- und Urinanalysen
durchgeführt, um eine zugrunde liegende Stoffwechelerkrankung erkennen zu
können. Ebenfalls müssen Ernährungs- und Trinkverhalten abgeklärt werden. Je
nach Ergebnis können medikamentöse und/oder diätetische Behandlungsmaßnahmen
eingeleitet werden.
Allgemeine Präventivmaßnahmen Die wichtigste Maßnahme
zur Verhinderung einer erneuten Steinbildung ist eine erhöhte Trinkmenge (2,5
bis 3 Liter pro Tag), damit der Urin weniger konzentriert ist. Ein grober
Anhaltspunkt ist die Farbe des Urins: Je heller, desto besser.
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Vor allem im Sommer oder bei Urlaub in heißen Gegenden sollte besonders
darauf geachtet werden.
Neben einer ausgeglichenen betont (aber nicht ausschließlich) vegetabilen
Kost mit sollte auch eine gesunde Lebensführung mit Normalisierung des
Körpergewichts, ausreichend Bewegung, Schlaf, Vermeidung von Stress und
übermäßigem Alkoholkonsum angestrebt werden. Eine Einschränkung der
Calciumzufuhr ist zu vermeiden.
Spezielle Präventivmaßnahmen Spezielle Präventivmaßnahmen
hängen ab von der jeweiligen Steinart sowie vom Ergebnis der
Laboruntersuchung. Sie müssen für jeden Patienten individuell
erstellt werden. |