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Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin - Blutdepot
Ambulantes OP-Zentrum

Viele chirurgische Eingriffe erfordern heute keinen längeren Krankenhausaufenthalt. Sie können auch ambulant vorgenommen werden. Ambulante Eingriffe kommen nicht nur dem Wunsch vieler Patienten entgegen, möglichst schnell nach Hause zurückzukehren. Sie werden auch vom Gesetzgeber aus Kostengründen gefordert.

Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und im Januar 2005 die Station "Ambulantes Operieren" eröffnet. Ziel ist es, den Patienten bei ambulanten Eingriffen eine optimale medizinische und pflegerische Versorgung zu gewährleisten.

Am 30.08.2010 wurde das neue Ambulante OP-Zentrum eröffnet. Die Ambulanzstation ist nun direkt an die OP-Säle im Untergeschoss angegliedert. 
Die Patienten erreichen das Ambulante OP-Zentrum (Flachbau hinter der Nothilfe) über einen separaten Eingang.

Modalitäten:
Die Anmeldung zu einer ambulanten Operation erfolgt über die Sprechstunde der einzelnen Fachambulanzen im Klinikum. Eine Überweisung durch den Hausarzt oder niedergelassenen Facharzt ist für gesetzlich krankenversicherte Patienten erforderlich. In einem Vorstellungstermin wird die Möglichkeit einer ambulanten Operation überprüft und gegebenenfalls ein Operationstermin festgelegt. Die Vorbereitung zur Narkose sollte durch den Hausarzt rechtzeitig erfolgen. Die Vorbereitung des Narkosegesprächs, die so genannte Prämedikation des Patienten wird durch die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin durchgeführt.

Am Operationstag:
Der Patient meldet sich im Ambulanten OP-Zentrum zum vereinbarten Zeitpunkt. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit erfolgt der operative Eingriff. Kurz wirksame und gut verträgliche Narkosemedikamente ermöglichen die Entlassung bereits wenige Stunden nach dem operativen Eingriff. Durch die intensive Betreuung der ambulanten Patienten wird die Entlassung nach Hause in einem guten Allgemeinzustand gewährleistet. Sollten unerwartet Komplikationen auftreten oder eine Entlassung aus ärztlicher Sicht nicht zu vertreten sein, so kann der ambulante Patient sofort stationär aufgenommen werden.

Weitere Voraussetzungen:

  1. Der Patient muss nach der Entlassung von einer Betreuungsperson abgeholt werden.
  2. Für die ersten 24 Stunden ist eine Betreuungsperson erforderlich, die den Patienten zu Hause versorgen kann.
  3. Am Operationstag darf ein Kfz nicht selbst gesteuert werden.

Kontaktdaten:
Telefon (08821) 77-1830 oder 77-2135
E-Mail

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.: von 6.30 bis 17.00 Uhr


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