Geburtshilfe
Die Abteilung für Geburtshilfe betreut werdende Mütter während der
Schwangerschaft und bei der Entbindung. Ziel ist eine familienorientierte,
möglichst sanfte und gleichzeitig sichere Geburtshilfe. Hierfür wird eine
optimale personelle und apparative Ausstattung bereitgehalten. Alternative
Behandlungsmethoden wie Akupunktur oder Homöopathie werden ebenso angeboten.
Eine Hebamme und ein Arzt sind rund um die Uhr anwesend, weitere sind rufbereit
und können bei Bedarf hinzugezogen werden.
Der Entbindungsbereich ist großzügig und modern ausgestattet, u.a. stehen
eine Entbindungsbadewanne, Räume zur Entspannung sowie drahtlose
Herzton- überwachung zur Verfügung.
Für geburtshilfliche Anästhesie (sog. Periduralanästhesie) und Kaiserschnitte
ist ständig ein Narkosearzt und ein OP-Team verfügbar. Die enge Zusammenarbeit
mit der Kinderklinik wird durch die Eingliederung der Kinderklinik mit Bildung
einer Tür-an-Tür-Lösung ab Oktober 2004 nochmals erheblich verbessert
werden. So wird eine gemeinsame und sofortige Betreuung und Versorgung von
Frühgeborenen, Risikokindern, kranken Säuglingen und deren Müttern
gewährleistet.
Frauenheilkunde
In der Abteilung für Frauenheilkunde werden alle Erkrankungen der weiblichen
Geschlechtsorgane nach modernsten Gesichtspunkten behandelt. Dies umfasst die
Behandlung gutartiger Veränderungen von Gebärmutter und Eierstöcken, die
Abklärung und Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch, wobei größtenteils
moderne, minimalinvasive Operationstechniken wie Bauchspiegelung und
Gebärmutter- spiegelungen eingesetzt werden.
Für die Behandlung von Senkungszuständen und Blasenschwäche steht ein breites
Spektrum von konservativen und operativen Verfahren zur Verfügung,
einschließlich des spannungsfreien Vaginalbandes (TVT).
Besonderer Schwerpunkt der Klinik ist die Behandlung von bösartigen
Erkrankungen einer Frau (Brust, Gebärmutter, Eierstöcke). Hier bietet die
Abteilung sämtliche am Stadium der Erkrankung angepassten Operations-verfahren
an.
In der Vor- und Nachbehandlung an Krebs erkrankter Frauen besteht zudem eine
enge Kooperation mit der Abteilung für Röntgendiagnostik, der Abteilung für
Pathologie, der onkologischen Ambulanz des Zentrums für Innere Medizin sowie der
Praxis für Strahlentherapie am Klinikum Garmisch-Partenkirchen.
Die an den aktuellen medizinischen Erkenntnissen ausgerichtete Behandlung
wird für die jeweilige Patientin in regelmäßigen interdisziplinären Konferenzen
(sog. Tumor-Board) festgelegt. Eine Zusammenarbeit, ein reger
Erfahrungsaustausch sowie eine Mitgliedschaft besteht mit dem Tumorzentrum
München an den Medizinischen Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität und
der Technischen Universität.
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