Faszinierende Bildstrukturen
Christine Meier und Andrea Jungnitsch zeigen Ausstellung unter dem Titel
"Kontraste"
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"Kontraste" zeigen Christine Meier und Andrea Jungnitsch noch bis Sonntag, 1.
Juni, auf der Station 02 in der Unfallklinik Murnau. Diese Ausstellungsreihe in
der UKM hatte der Murnauer Künstler Walter Kraft Mitte Januar mit seinen Bildern
eröffnet. Die Beteiligung der Öffentlichkeit war nun im Vergleich zur ersten
Schau deutlich gestiegen: 50 Gäste wohnten der Vernissage bei. Die Hagener
Künstlerin Christine Meier hat eine Kollektion von Stillleben und
Reiseimpressionen zusammengestellt. Seit 30 Jahren fährt Meier nach Kenia.
"Meine Seele hängt in Afrika", sagt die Betreiberin einer Aquarellschule und
Gründerin des Künstlerkreies "Nass in Nass". Von drei gezeigten Afrika-Motiven
hat die Künstlerin bei der Ausstellungseröffnung bereits eines verkaufen können.
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Daneben zeigt Meier Bilder, die bei einer Reise auf die britische Kanalinsel
Jersey entstanden sind. Alle diese Arbeiten sind naturgetreu und
lichtdurchlässig wiedergegeben. Gerade die Stillleben zeigen, dass Meier ein
gesteigertes Interesse für lebendige Natur hegt. Die Arbeiten des Murnauer
Tusculum-Mitgliedes Andrea Jungnitsch wirken anziehend: Man ist versucht, sie zu
berühren. Insofern ist die Ausstellung mit "Kontraste" treffend überschrieben.
Jungnitschs Bilder sind Ergebnisse einer Collage-Technik unter der Einbeziehung
verschiedener Materialien, wie Papier, Glas, Sanz, Holz, Metal oder Fotografien.
Darüber legt die Malerin "zig Schichten von Farben". So entsteht eine
faszinierender Bildstruktur. |
Quelle: Murnauer Tagblatt, 29. April 2008, von Andreas
Röder
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