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Eine fröhliche Kinderschar verfolgte mit Spannung das Stück "Das kleine
Känguru und der Angsthase" der berühmten "Augsburger Puppenkiste" im Klinikum.
Niedlich anzusehen war, wie die Kleinsten, auf dem Boden vor den Stuhlreihen
sitzend, immer wieder in einem Pulk an den Bühnenrand heranrutschten. Sie
wollten die Marionetten aus der Nähe bestaunen, sie berühren, trauten sich dann
aber doch nicht. In dem Stück geht es um das kleine Känguru, dass eigentlich
mit seiner Freundin Springmaus zum Beerensammeln gehen will. Doch Springmaus
möchte ihrerseits einen Freund mitnehmen, besagten Angsthasen. Dieser benimmt
sich fürchterlich erschrocken und rüstet sich für den Ausflug wie zu einer
Expedition. Auf ihrem Weg begegnen das kleine Känguru, Springmaus und
Angsthase einen Hund, der ihnen rät, zum Beerensammeln am besten in den
nahegelegenen Wald zu gehen. Nur mitkommen möchte der Hund nicht, da er etwas
Besseres zu tun habe, nämlich schlafen. Im Wald begegnen die drei Freunde einer
Klapperschlange,
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die gar nicht gefährlich ist, sondern diese sogar zu den größten Himbeeren
führt. Doch samt der Springmaus fällt die Klapperschlange in eine Schlucht, wo
diese leckeren Beeren wachsen. Was tun? Das Känguru ist ratlos. Nun kommt
Angsthase die rettende Idee: Aus seinem Rucksack holt er den Verbandskasten mit
Mullbinde, befestigt sie am Regenschirm. Gemeinsam mit dem Känguru zieht der
Angsthase die Klapperschlange, die Springmaus und die Beeren nach oben. Nun ist
Angsthase der Held und wird von allen geliebt. Am Schluss greift ein
Kinderlied das Thema der "Angst" auf und spricht allen Mut zu: Denn wenn auch
mal etwas schief geht, gemeinsam wird man schon eine Lösung finden. Für viele
Kinder kam nun endlich die Erlösung, denn jetzt durften sie sich aus nächster
Nähe von ihren Lieblingen verabschieden. Übrigens: Neben den Kindern im
Klinikum bekamen auch Mädchen und Buben in der Kinderrheumaklinik Besuch von den
lustigen Marionetten. Sie zauberten ein Strahlen in die Augen der kleinen
Patienten. |