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Abteilung für Urologie
Mentoringprogramm für den urologischen Nachwuchs

Urologie-Fahrplan
Urologische Assistenzärzte können ab sofort gezielt und professionell ihren beruflichen Werdegang planen. Möglich wird dies durch das Mentoringprogramm der "German Society of Residents in Urology (GeSRU)", das seit seinem Bestehen im Jahre 2007 von der Abteilung für Urologie im Klinikum Garmisch-Partenkirchen unter Professor Dr. Herbert Leyh intensiv unterstützt wird und heuer bereits in die dritte Staffel geht.

In der freien Wirtschaft ist Mentoring als Personalentwicklungsmaßnahme zur beruflichen und persönlichen Entwicklung sowie zur Karriereförderung seit langem anerkannt. Schleichend hält es nun auch Einzug in die Wissenschaft. Im Bereich Urologie stellt es ein bisher einmaliges Vorhaben dar. „Wir wollen sozusagen einen (Urologie)Fahrplan für urologische Assistenzärzte anbieten“, sagt Dr. Ulrike Necknig, Oberärztin der Abteilung für Urologie im Klinikum Garmisch-Partenkirchen und Initiatorin des Programmes, „damit junge Nachwuchskräfte ihr Berufsziel ohne Umwege erreichen können.“

Ziel des GeSRU-Programms "Urologie-Fahrplan" ist es, urologischen Nachwuchskräften das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erleichtern und eine gezielte Unterstützung bei der Karriereplanung zu leisten. Daneben soll die Kommunikation gefördert und eine Netzwerkbildung unterstützt werden.

An dem Programm, das von Farco Pharma und Fresenius Kabi unterstützt wird, nehmen Assistenzärzte (Mentees) teil, die das erste Jahr ihrer Weiterbildung abgeschlossen haben.

Der potentielle Mentee bringt ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Initiative mit. Zudem sollte er bereit sein, konstruktive Kritik anzunehmen und die Fähigkeit besitzen, Ziele zu definieren, zu vertreten und zu verfolgen. Die Mentees müssen ihre eigenen Anliegen äußern können, offen und unter Umständen auch experimentierfreudig sein. Eine Persönlichkeit aus dem aktiven Berufsleben (Mentor) betreut jeweils drei Mentees (Gruppenmonitoring). Die Mentoren verfügen alle über Führungserfahrung und sind mit den „ungeschriebenen“ Gesetzen und Spielregeln in der Urologie vertraut. Die Mentoren aus ganz Deutschland bringen sowohl Zeit als auch Energie und eine Bereitschaft zu offenem Feedback mit.