Sanierungspläne vorgestellt
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Siegfried Schneider sichert für die Verhandlung der Fördergelder seine
Unterstützung zu
Im Rahmen seines Besuches im Werdenfelser Land besichtigte Staatsminister
Siegfried Schneider auch das Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Hier erläuterte
ihm Landrat Harald Kühn vor allem die bauliche Entwicklung und die
Leistungsfähigkeit des Hauses.
Viele Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten konnten in den vergangenen
Jahren bereits realisiert werden, doch eine dringende Maßnahme steht noch an,
denn die Situation im Pflegebereich genügt den Ansprüchen längst nicht mehr. Die
Sanierung der 40 Jahre alten Stationen inklusive des Bettenhauses sind jedoch
ohne Zuschüsse des Freistaates nicht zu stemmen. |
 Klinikum-Geschäftsführer Wolfgang Türk (links) erläuterte Staatsminister Siegfried Schneider (3.v.l.) im Beisein von Landrat Harald Kühn, dem Ärztlichen Direktor Dr. Johann Meierhofer (rechts) und Chefarzt Dr. Franz Dotzer (2.v.r.) umfangreiche Vorhaben zur Sanierung des Pflegebereiches. |
Klinikum-Geschäftsführer Wolfgang Türk, der Ärztliche Direktor Dr. Johann
Meierhofer, Chefarzt Dr. Holm Schlemmer, Chefarzt Dr. Franz Dotzer und Landrat
Harald Kühn führten den Leiter der Bayerischen Staatskanzlei durch das Klinikum,
wo sich der Gast aus München vor allem ein Bild vom veralteten Zustand des
Pflegebereiches machen konnte. Staatsminister Siegfried Schneider bestätigte,
dass er die vom Klinikum beim Freistaat Bayern beantragte Baumaßnahme zur
Sanierung des Pflegebereichs für "absolut notwendig" und somit für
förderungswürdig hält. Er sicherte zu, die Aufnahme dieser umfangreichen
Maßnahme in das nächste Jahreskrankenhausbauprogramm im Ministerrat zu
unterstützten. Ob Zuschüsse fließen und wie hoch diese für den Bauabschnitt mit
einem Kostenvolumen von ca. 25 Millionen Euro ausfallen, vermochte Schneider
allerdings nicht zu sagen. Klinikums-Geschäftsführer Wolfgang Türk ist jedoch
angesichts seines Besuches und der versprochenen Unterstützung zuversichtlich.
Eine Entscheidung zu den Fördergeldern fällt noch in diesem Jahr. Bei positivem
Bescheid aus München könnten die Arbeiten in Garmisch-Partenkirchen, die zwei
bis drei Jahre andauern werden, bereits 2010 in Angriff genommen werden. Vor
allem die Modernisierung des Bettenhauses wird eine große logistische
Herausforderung, denn der Klinikumsbetrieb muss aufrecht erhalten werden. Die
Planungen sehen hier vor, dass die Patienten während der Bauphase in
Bettencontainer ausgelagert werden müssen.
Quelle: Kreisbote - Ilka Trautmann, 28. März 2009
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