Eine Pumpe im menschlichen Körper, die tagtäglich bis zu 100 000-mal schlägt
und 8000 Liter Blut durch Gefäße befördert – in etwas das Volumen eines
Tankwagens. Das Herz ist das wichtigste Organ. Unter dem Titel "Hart aber
herzlich" steht es im Mittelpunkt der erfolgreichen Garmisch-Partenkirchner
Medizin-Info-Serie "Gesundheit im Dialog", die morgen, Dienstag, um 19.30 Uhr im
Tagungssaal der Spielbank Interessierten die Gelegenheit bietet, mit drei
heimischen Ärzten ins Gespräch zu kommen: dem Chefarzt der Kardiologie, Dr.
Franz Dotzer und Oberarzt Dr. Christian Glatthor. Moderator ist Dr. Stefan
Nöldeke, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Klinikum. Aufgelockert durch Videofilme
und Bilder wird er mit den Medizinern die Ursachen von Herzproblemen erörtern,
die neuesten Behandlungsmethoden vorstellen und auf Fragen des Publikums
eingehen. "Zwei Themen werden wir in erster Linie aufgreifen", kündigt Nöldeke
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"Erkrankungen der Herzkranzgefäße und die Herzrhythmusstörungen, wobei das
Koronarsyndrom, also alle Beschwerden der Kranzgefäße, das häufigste
Krankheitsbild ist: "Es gibt die Beschwerden chronisch und akut. Sie können bis
zum Herzinfarkt führen". Abgesehen von Bypass-Operationen, die eine
Herz-Lungen-Maschine erfordern, können alle Anwendungen im heimischen Klinikum
erfolgen, das bereits seit 1998 über ein Herzkatheterlabor verfügt – wie
neuerdings die Murnauer Klinik. "Wir werden auch erörtern, was man tun kann, um
Herzerkrankungen zu vermeiden", erklärt Nöldeke. Das Spektrum sei sehr breit und
reiche von der Ernährung bis zur Bewegung. "Konkrete Empfehlungen sind Sache des
Hausarztes, der sowieso beurteilen muss, wann welche Behandlung
erforderlich ist." Der Eintritt ist frei. Besucher sind aufgerufen, den
Personalausweis mitzubringen. In der Spielbank ist der Ausweis zum Einlass
zwingend nötig. |