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Zuversicht trotz der Diagnose Krebs

Diagnose Krebs! Jedes Jahr stellen Ärzte bei rund 424 000 Deutschen bösartige Tumore fest. Aber bewiesen ist ach, dass mittlerweile fast die Hälfte aller Patienten geheilt werden kann.
Der Titel "Tumorkrank – und doch heilbar" steht über der nächsten Veranstaltung in der Volkshochschule-Reihe "Gesundheit im Dialog" am morgigen Dienstag. Beginn ist um 19.30 Uhr im Veranstaltungssaal der Spielbank. Hiesige Mediziner sollen dabei die Krankheit "enttabuisieren und den Menschen die Angst nehmen", erläutert Dr. Stefan Nöldeke, der Chefarzt der Gefäßchirurgie am Klinikum Garmisch-Partenkirchen und Modertor des Abends.
Dr. Holger Vogelsang, der Chefarzt der Allgemein-, Thorax- und endokrinen Chirurgie am Klinikum, steht zusammen mit seinen Kollegen Dr. Helmut Lambertz, Chefarzt der Onkologie am Klinikum sowie dem Garmisch-Partenkirchner Internisten Dr. Maximilian Kainz Gästen Rede und Antwort.

"Wir werden die Krankheit ohne Fachjargon für jeden verständlich näher beleuchten", kündigt Nöldeke an. "Jederzeit sind Zwischenfragen erlaubt und auch gewünscht", denn der Dialog mit den Zuhörern sei wichtig.
Die Experten legen einen Schwerpunkt auf Therapiemöglichkeiten und deren Erfolg. "Es wird ein optimistischer Einblick", verspricht der Moderator. Außerdem gehen die Mediziner auf die Ursachen der Erkrankung ein. Dabei wollen sie auch die Fragen klären, ob Vererbung eine Rolle spielt. Anhang der Bespiele Darm- und Lymphdrüsenkrebs schildert Lambertz moderne Therapieformen, und Kainz widmet sich Vor- und Nachsorge.
Wer sich bei Gesundheit im Dialog informieren möchte, muss nur einen Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Durch die Registrierung soll ein Zugang "gesperrter Personen" zur Spielbank verhindert werden.

Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 3. Mai 2009