Begleiterkrankungen/ Risikofaktoren und Möglichkeiten der Therapie bzw. Beratung
Diabetes mellitus:
Bei stationärer Aufnahme
Blutzucker-Kontrollen, Blutzucker-Tagesprofil und Einteilung der stationären
Kost (z. B. spezielle Diabeteskost) je nach Bedarf des Patienten, durch das
Pflegepersonal und die Ärzte. Bei schlecht oder nicht eingestellten Patienten,
Kooperation mit dem Zentrum für Innere Medizin (Kardiologie(Angiologie) bzw.
auswärtigen Diabetologen.
Während des stationären Aufenthaltes kann der
Patient eine individuell auf ihn zugeschnittene Diätberatung durch speziell
dafür geschultes Personal erhalten. Diese Möglichkeit haben auch Patienten,
welche nur ambulant behandelt werden, bzw. von auswärts kommen.
Arterielle Hypertonie:
Bei Aufnahme, sowie während des
stationären Aufenthaltes, mehrmals täglich Kontrolle des Blutdruckes durch das
Pflegepersonal. Spezielle salzarme Kost auf Station. Bei Bedarf medikamentöse
Einstellung durch den Arzt, in Kooperation mit dem Zentrum der Inneren Medizin.
Diagnostische Möglichkeiten wie z. B. EKG, Belastungs- EKG, Langzeit- EKG,
Herzecho, Coronarangiographie, etc., unter Einbezug aller Fachrichtungen.
Für gehfähige Patienten wird künftig eine Gefäßsportgruppe angeboten, evtl.
mit Abholung auf Station. Auch die individuelle, vom Arzt angeordnete
Krankengymnastik, wird bei Bedarf gewährleistet. Postoperativ, bzw. bei
Entlassung, Anmeldung zur Anschlussheilbehandlung, wenn medizinisch
sinnvoll.
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Fettstoffwechselstörungen:
Während des Aufenthaltes
spezielle cholesterinarme Kost, Möglichkeiten der Diätberatung, Kontrolle der
Blutwerte und bei Bedarf medikamentöse Einstellung, auch in Kooperation mit den
Kollegen des Zentrums der Inneren Medizin.
Nikotinabusus:
Bei Aufnahme ärztliches Gespräch über die
Risiken und Nebenwirkungen des Rauchens für den Patienten und sein
Umfeld.
Wenn beim Patienten die Bereitschaft, bzw. der Versuch zur Aufgabe
des Rauchens besteht, Möglichkeit der medikamentösen Gabe von Nikotinell, um
auftretende Entzugserscheinungen zu lindern.