| Leistungsangebot
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Zur Versorgung unserer Patienten werden moderne Diagnostik- und
Behandlungsformen angewandt einschließlich verschiedener Laserverfahren und
alternativer Operationsmethoden wie z. B. bei der gutartigen
Prostatavergrößerung (BPS / benignes Prostatasyndrom bzw. BPH / benigne
Prostatahyperplasie). Zur Behandlung der Tumorerkrankungen werden neben den
großen Tumoreingriffen besonders auch organerhaltende, nerv-schonende und
minimal-invasive Operationsverfahren eingesetzt. Nach Entfernung einer Harnblase
werden neben dem klassischen Ileum Conduit kontinente Harnableitungsmethoden wie
die Konstruktion einer Neoblase oder eines Indiana-Pouches bevorzugt.
Eine enge Kooperation mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses erlaubt
eine interdisziplinär gestaltete umfassende medizinische Betreuung unserer
Patienten. Als Beispiele seien nur erwähnt die Kooperation mit der Kinderklinik,
auf deren Stationen unsere Kinder mit urologischen Erkrankungen versorgt werden,
oder die Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie und operative
Intensivmedizin, auf deren Intensivstation Patienten unmittelbar nach besonders
schwierigen Operationen betreut werden. Zur Versorgung von Patienten mit
urologischen Tumorerkrankungen besteht ein enger Kontakt mit unseren Kollegen
der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Strahlentherapie, der Psychoonkologie,
sowie mit den Mitarbeitern aus der Abteilung für Physiotherapie.
Zur operativen Behandlung stehen der Urologie ein Operationssaal für
Schnitt-operative Eingriffe sowie ein eigener Operationstrakt mit drei Sälen für
Endourologische Behandlungsmaßnahmen einschließlich einer eigenen
Röntgeneinheit, einer ESWL, einer Urodynamikanlage und verschiedenen Lasern zur
Verfügung.
Im Ambulanzbereich finden regelmäßig Sprechstunden für Privatpatienten sowie
Spezialsprechstunden wie z. B. die Kindersprechstunde statt. Darüber hinaus
werden hier rund um die Uhr urologische Notfälle versorgt sowie tagsüber die
stationären und vorstationären Aufnahmen der Patienten.
Die Abteilung für Urologie kooperiert eng mit den beiden Universitätskliniken
in München. Zum einen ist Prof. Leyh Mitglied der medizinischen Fakultät der
Technischen Universität München, zum anderen ist das Klinikum
Garmisch-Partenkirchen Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität
München. Dieser Tatsache haben wir es zu verdanken, dass wir immer wieder die
Gelegenheit bekommen, Studenten im Praktischen Jahr (PJ) auszubilden, was für
beide Seiten sehr gewinnbringend ist.
Überhaupt ist uns die qualifizierte Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses ein
besonderes Anliegen. Unser Engagement hierin führte bereits im Jahre 2002 zur
Zertifizierung und 2008 zur Rezertifizierung durch die EBU (European Board of
Urology) als erste nicht-universitäre Klinik in Deutschland.