Medikamentöse Tumortherapie
Zur Therapie der urologischen Tumorerkrankungen stehen neben operativen
Verfahren auch medikamentöse Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Je nach
Indikation werden hier eine systemische oder lokale Chemotherapie, eine gezielte
Krebstherapie (targeted therapy wie z. B. monoklonale Antikörper,
Tyrosinkinase-Inhibitor, mTOR-Inhibitor), eine Immuntherapie oder eine
Hormontherapie eingesetzt.
Die Behandlung von Schmerzen, welche im Rahmen einer Krebserkrankung
vorhanden sein können, sowie der Ausgleich einer Mangelernährung im Rahmen der
Krebserkrankung sind zusätzlich feste Bestandteile unserer medikamentösen
Therapie.
Im Umgang mit einer Krebserkrankung legen wir Wert darauf, dass die Psyche
und das persönliche Wohlbefinden gestärkt werden und die Erkrankung durch
professionelle Hilfe besser verarbeitet werden kann. Wir arbeiten hier auf der
einen Seite sehr eng mit der im Klinikum vorhandenen psychoonkologischen
Beratung zusammen, auf der anderen Seite werden unsere Patienten zur
Aufrechterhaltung und Verbesserung der körperlichen Kräfte in der Abteilung für
Physiotherapie mitbetreut.
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist wichtiger Bestandteil in der
Behandlung unserer Patienten! Die Teilnahme an der regelmäßig stattfindenden
Tumorkonferenz in unserer Klinik sowie die Kooperation mit der Onkologie und
anderen medizinischen Fachabteilungen sind Bestandteile einer gesamtheitlichen
Betreuung und Behandlung unserer uro-onkologischen Patienten.
Sollten Sie Fragen zu Therapiemöglichkeiten bei urologischen
Tumorerkrankungen haben, erhalten Sie auf Wunsch eine Beratung im Sinne einer
Zweitmeinung. Einen Gesprächstermin können Sie über das urologische
Sekretariat vereinbaren.