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Von Wolfgang Kaiser – Es waren zwar nur Kurzbesuche, die die bayerische
Arbeits- und Sozialministerin Christa Stewens gestern sowohl im Klinikum in der
Marktgemeinde als auch in der Unfallklinik Murnau absolvierte. Dennoch blieb bei
ihrer Visite, zu der Landrat Harald Kühn eingeladen hatte, genügend Zeit, um
sich über die bauliche Weiterentwicklung des Klinikums und die Zusammenarbeit
mit der Unfallklinik zu informieren. Wichtigstes Ergebnis: die Zusage der
Ministerin, dass der siebte Klinikums-Bauabschnitt schneller anlaufen kann, als
bisher angenommen.
Siebter Bauabschnitt schneller als geplant "Wenn uns die Planung
bis Herbst vorliegt, kann er noch in die Einplanungsrunde fürs nächste Jahr
aufgenommen werden", sagte Stewens. Der siebte Bauabschnitt der
Klinikumssanierung umfasst vor allem die Pflegestationen der Ebenen eins bis
vier des Bettentrakts. "Mit dieser vorläufigen Zusage können wir gut leben",
sagte dazu der Landrat zufrieden, "denn damit scheint die Anschlussfinanzierung
nunmehr gesichert". Immerhin läuft derzeit noch die sechste Sanierungsphase mit
einem Gesamtumfang von 14,1 Millionen Euro, von denen der Staat voraussichtlich
10,3 Millionen an Fördergeldern gewährt. "Zu diesem Bauabschnitt", sagte
Klinikums-Geschäftsführer Wolfgang Türk, "gehört unter anderem noch die
Renovierung der Operationssäle und des Funktionsbereichs der Inneren
Medizin."
Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 10. Januar 2008
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Die Sozialministerin besichtigte im Klinikum zusammen mit dem ärztlichen
Direktor Dr. Johann Meierhofer, Geschäftsführer Wolfgang Türk und
Pflegedienstleiterin Anni Brigl zunächst die erst kürzlich eröffnete
Onkologie-Abteilung und ließ sich die Behandlung der Krebspatienten erläutern.
Zu der Abteilung gehört seit Herbst in Gestalt von Dr. Mathias Glück auch ein
Konsiliararzt für Palliativmedizin und Psychotherapie. Anschließend konnte
sich die Politikerin im Bettentrakt eines der bisherigen "alten" Zimmer ansehen,
in denen jeweils für zwei Räume nur eine Nasszelle zur Verfügung steht. Weitere
Station war die "endogap Klinik für Gelenkersatz": in diesem Bereich wurde
gezeigt, wie die zeitgemäßen Zimmer künftig ausgestattet sein werden. Im
Rahmen des künftigen und vorderhand letzten Bauabschnitts sieben gilt es dann,
so erfuhr die Ministerin von Türk, "an die 5000 Quadratmeter auf den neuesten
Stand zu bringen". Im Anschluss an den Besuch in Garmisch-Partenkirchen ging es
zum Zentrum der Inneren Medizin Murnau des Klinikums, die in der Murnauer
Unfallklinik untergebracht ist. "Die Zusammenarbeit läuft seit Juli 2007", so
Türk. Dabei seien 47 von 75 Betten aus dem früheren Krankenhaus an der
James-Loeb-Straße in das UKM verlegt worden. "Die restlichen Betten werden
folgen, sobald Kapazitäten geschaffen sind." Die neue Abteilung innerhalb der
Murnauer Klinik steht unter der Leitung des Zentrums für Innere Medizin, das in
Murnau auch die neue Endoskopie und die Funktionsdiagnostik mit
Linksherzkatheter-Messplatz betreut. |