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Neue Figuren für Krippe

Seit die kleine Letizia Maziul aufstehen darf, drückt sie sich die Nase der Glasscheibe vor der Krippe im Eingangsbereich Kinderklinik des Garmisch-Partenkirchner Klinikums platt. Jetzt war ein ganz besonderer Tag für die Vierjährige, der sie bestimmt schneller gesund werden lässt: Sie durfte mit ihrer Mama Kati und Chefarzt Dr. Rolf Morhart die Heiligen Drei Könige zu den Tieren und der Heiligen Familie stellen.
"Sie sind so bunt und golden", bewunderte Letizia die Schnitzarbeit des bekannten Mittenwalder Holzbildhauers Sebastian Pfeffer. Er hatte die Grundausstattung für die Krippe bereits im Vorjahr gefertigt und schließlich sogar gestiftet. Alle anderen Figuren werden nach und nach dazu gekauft. Heuer waren die Heiligen Drei Könige dran.
"Möglich wurde das alles, weil Sepp Kümmerle vom Werdenfels-Museum seit circa zwei Jahren Spenden

sammelt", betont Morhart.
Seit dem Auszug der Allgemeinpädiatrie aus der Rheumakinderklinik, wo es eine Krippe gab, wollte der Chefarzt eine ähnliche für die kranken Buben und Mädchen anschaffen, die Weihnachten und den Jahreswechsel im Krankenhaus verbringen müssen. Er suchte nach Sponsoren und einer echten Werdenfelser Arbeit.
Dann kam ihm das Engagement von Kümmerle zu Hilfe. Beim Schreiner des Klinikums, Walter Oswald, der selbst Krippenfan ist, fanden sie professionellen Unerstützung. So fertigte Oswald das 1,50 mal 1,70 Meter große Gehäuse, das kindgerecht mit Haltergriffen ausgestattet ist.
"Jetzt brauchen wir noch das Gefolge für die Könige. Auch noch einige Hirten, ein paar mehr Tiere und Engerl wären schön", hofft Kümmerle weiter auf Spenden.

Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vom 5. Jan. 2010