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Baustelle Klinikum: Derzeit läuft die Sanierung der vier Operationssäle von
1968. Die ersten beiden Hightech-OPs werden in wenigen Wochen eingeweiht, die
beiden anderen werden dann auf den neuesten Stand gebracht. "Eigentlich bleibt
nur die Außenhaut", erklärt Dr. Johann N. Meierhofer, das Vorgehen. Innen werde
dann alles völlig neu ausgebaut und mit dem erforderlichen technischen Equipment
ausgestattet, um den aktuellen Anforderungen der Chirurgie gerecht zu
werden. 14,1 Millionen Euro seien für diesen sechsten Bauabschnitt
veranschlagt, erklärt Klinikums-Geschäftsführer Wolfgang Türk. "Bisher haben wir
6,5 Millionen Euro ausgegeben und liegen voll im Kostenrahmen." Mit den
Operationssälen – insgesamt verfügt das Krankenhaus über sechs aseptische, das
heißt hochsterile, und zwei im Bereich der Nothilfe – ist die Modernisierung des
Klinikums nicht abgeschlossen: "Die restliche Sanierung des bestehenden
Bettenhauses fehlt", sagt Türk. Mit dem nachträglich angebauten fünften Stock
und der Integration der Kinderklinik ist zwar im Bereich des Altbaus schon
einiges passiert, trotzdem muss dort noch ein Großteil der Patientenzimmer
renoviert werden. "Wir sind schon jetzt intensiv dran, diesen siebten
Bauabschnitt vorzubereiten", betont der Geschäftsführer. Nachdem
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allerdings der laufende Betrieb auch während der Arbeiten aufrecht erhalten
werden soll, tüfteln er, die Architekten und Mediziner derzeit an der
Realisierung. "Alles gleichzeitig geht nicht, wir müssen in mehreren Abschnitten
vorgehen", kündigt Türk an. Schon jetzt weiß auch Meierhofer, dass dieses
Vorhaben "bei gleichzeitiger Belegung äußerst kniffelig wird". Anhand dieses
Lösungsvorschlags, der zudem eine Kostenaufstellung enthalten wird, ermitteln
die Förderbehören – "mit denen wir schon in Kontakt sind", unterstreicht Türk –
dann auch die Zuschusshöhe. Seit Mitte der 1980er Jahre läuft die Sanierung
und Erweiterung des Klinikums, das 1968 eingeweiht worden war. Mit dem siebten
Bauabschnitt, der voraussichtlich 2009 beginnt, sind die Arbeiten nicht völlig
abgeschlossen: "Die Lebensdauer eines Krankenhauses liegt bei 30 Jahren", sagt
Meierhofer. Sei eine Klinik erst einmal errichtet, "bleibt sie ein Leben lang
eine Baustelle, man muss ständig dran bleiben". Neben dem Unterhalt des Hauses
und den anfallenden Reparaturen gelte es außerdem, sich "der sich schnell
ändernden Gesundheitswelt anzupassen", unterstreicht der Ärztliche Direktor. ein
Ansatz, den türk nur bestätigen kann: "Wir müssen die Entwicklungen stets
aufmerksam beobachten." Schließlich soll sich das Unternehmen auch künftig
rentieren. |