"Blue Hospital" - Daten & Fakten

Verbesserung der Patientenversorgung

Allgemein

  • heilungsfördernde und moderne Zimmergestaltung im gehobenen Hotelstandard
  • Ausstattung aller Patientenzimmer mit einem eigenen Sanitärbereich
  • größere Auswahl an Wahlleistungszimmern, insbesondere moderne 1-Bettzimmer
  • mehr Individualität und Intimsphäre durch Neugestaltung der Balkone und Loggien
  • eigener Fernseher am Bett für jeden Patienten
  • kürzere Wartezeiten bei Untersuchungen durch den Einsatz eines IT-Transportsystems
  • Einführung eines umfassenden Ernährungskonzeptes
  • Beschäftigungstherapie für psychiatrische Patienten im neu gestalteten Patientengarten
  • Schaffung besonderer Behandlungseinheiten für spezielle Patientengruppen, die deren Bedürfnissen Rechnung tragen (Intermediate-Care-Bereich, Palliativ Einheit)


Mutter-Kind-Zentrum

  • Schaffung einer funktionellen Einheit aus Entbindungs- und Wöchnerinnenstation in unmittelbarer Anbindung an die Pädiatrie
  • Betreuung von kranken Neugeborenen gemeinsam mit ihren Müttern
  • Schaffung eines Multifunktionsraumes (Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitung, Babymassage, Rückbildungsgymnastik, Infoabende, etc.)
  • Erweiterung des Angebotes um einen 3. Kreißsaal und ein 2. Entbindungsbad
  • Einrichtung von 2 Wehenzimmern
  • Einrichtung von Familienzimmern
  • Einführung einer täglichen Hebammensprechstunde auf der Wöchnerinnenstation
  • Neugestaltung des Tagesablaufs mit dem Ziel "mehr Ruhe für Patienten"
  • Verbesserung und Vergrößerung des Wartebereiches für Patienten und Angehörige
  • Errichtung einer Spielecke für Kinder



Verbesserung von Umweltfaktoren

Berücksichtigung von Standortfaktoren

  • Optimale Verwertung des Sonnenlichts durch ein energieschonendes Lichtkonzept für die Magistrale
  • gezielter Schutz der zahlreichen am Rande des Klinikumsgeländes befindlichen Biotope
  • naturschutzgerechte Neugestaltung des Patientengartens


Anforderungen an Bauwerk und Gebäudestruktur

  • Einsatz von nachhaltigen Werkstoffen, z.B. Interimsbettenhaus in Holzbauweise
  • Austausch der Fenster- und Fassadenelemente aus den 60er Jahren gegen energieeffiziente Holz-Alu-Fenster mit Wärmeschutzverglasung
  • Sonnenschutz an Erkerzimmern


Energieversorgung

Blockheizkraft

  • Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme direkt am Ort des Wärmeverbrauchs
  • Erzeugung von Strom (6,6 Mio kWh/Jahr = 90 % des gesamten Stromverbrauchs)
  • Gewinnung von Wärme (10 Mio kWh/Jahr = 66 % des gesamten Bedarfs)


Lüftungsanlage

  • Lüftungsgerät mit frequenzgeregelten Lüftermotoren zur Reduzierung des Stromverbrauchs
  • hocheffiziente Wärmerückgewinnung mit einem Wirkungsgrad von mehr als 70%
  • Einsatz einer adiabaten Kühlung (Verdunstungskühlung) zur Reduzierung der Zulufttemperatur im Sommer ohne zusätzlichen Energieaufwand


Heizungsanlage

  • Einzelraumregelung der Patientenzimmer über die zentrale Gebäudeleittechnik zur individuellen Anpassung der Raumtemperaturen sowie zur Begrenzung der Temperaturen
  • Aufschaltung von Fensterkontakten auf die Gebäudeleittechnik zur Vermeidung von Heizleistung bei geöffneten Fenstern
  • Reduzierung der Systemtemperaturen zur Verringerung der Wärmetransportverluste
  • Verbesserung der technischen Wärmedämmung an Rohrleitungen gemäß EneV zur Verringerung von Wärmetransportverlusten
  • Einbau hocheffizienter Heizungspumpen zur Reduzierung des Energiebedarfs


Raumklimatisierung

  • Einbau einer Kühldecke in der IMC-Station zur Klimatisierung der Patientenzimmer
  • Kühlungsmethode ohne Umwälzung von Luftmengen, wodurch kein Energieverbrauch zur Förderung und Verteilung der Kühlluft anfällt


LED Leuchtentechnik

  • Einbau von ca. 2.500 Leuchten in LED Technik führt zur Einsparung von rund  250.000 kWh/Jahr
  • Leuchtmittel frei von Quecksilber und deutliche Reduzierung der Wartungskosten


Kältemaschine/Wärmepumpe

  • Austausch der ineffizienten Kompressionskältemaschine durch eine neue Kältemaschine/Wärmepumpe mit Schraubenverdichter (350 kW Kälteleistung)
  • Energieeinsparung durch hydraulische Optimierung des Verteilnetzes
  • Nutzung der Abwärme zur Vorwärmung des Brauchwarmwassers
  • Ersatz des ozonschädigenden Kältemittels (R22 Chlordifluormethan) durch unbedenkliches Kältemittel R134a (Tetraflourethan)


Automatisierte Gebäudeleittechnik

  • koordinierte Steuerung von Strom, Heizung, Lüftung, Klima, Beleuchtung und Sonnenschutz


Umweltgerechte Ausstattung

  • Einführung von Medizin- und IT-Technik nach energiesparenden Kriterien
  • Konsolidierung der IT-Serverkapazitäten, Optimierung der Rechenzentrumskühlung


Minderung von Umweltbelastungen

  • Einführung eines nachhaltigen Mülltrennungs- und Bewirtschaftungskonzeptes
  • Vermeidung der Überproduktion bei der Verpflegung durch effizientes Bestellsystem
  • Förderung der Fahrradnutzung

 

Verbesserung von Prozessen & Kommunikation

  • Innovative Informations- und Kommunikationstechnologien zur Optimierung der Arbeits- und Prozessabläufe
  • Einsatz von Steuerungssoftware zur Reduzierung der Lagerhaltung, Verbesserung der Kostentransparenz
  • Etablierung einer Rohrpostanlage zur Verringerung von Laufstrecken  
  • Optimierung des Logistikkonzeptes zur Beschleunigung von Prozessen
  • Verbesserung der Wegeführung durch eine neue Magistrale
  • Etablierung des Ideenmanagements (Relaunch und Erweiterung des innerbetrieblichen Vorschlagswesens)
  • Ausbau des Betriebskindergartens (zusätzliche Kleinkindergruppe, längere Öffnungszeiten)
  • Ausweitung des Parkplatzangebotes
  • Durchführung einer Zuweiserbefragung zur Intensivierung der Zusammenarbeit und Abstimmung gemeinsamer Maßnahmen
  • kompletter Relaunch des Internet Auftritts mit multimedialer Darstellung des Klinikums
  • Verbesserung der institutionalisierten Kommunikation mit den Mitarbeitern (z.B. monatliche Infobroschüre „EINBLICK“, Gesprächsreihe "Geschäftsführung im Dialog")

 

Verbesserung von Gestaltung & Orientierung

  • gezielter Einsatz von wertigen Materialien und warmen Naturtönen mit regionalem Bezug
  • Schaffung eines genesungsfördernden Ambientes durch bewusstes Setzen von emotionalen Akzenten (Bildwelten)
  • Inseln der Kommunikation und Entspannung im Innen- und Außenbereich
  • bewusste Einbeziehung des neugestalteten Patientengartens
  • intuitive und zielsichere Orientierung für Patienten und Besucher durch neu konzipiertes Wegeleitsystem



Stand 01/2013