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Unfallchirurgie in Murnauer Hand

Umgliederungen: Dr. Christian Schaller ist neuer Leitender Oberarzt

Die Abteilung Unfallchirurgie und Sportorthopädie im Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist jetzt auch personell in Murnauer Hand: Das teilte der Chefarzt der berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik, Professor Dr. Volker Bühren, gestern mit. Der bisherige Oberarzt Dr. Christian Schaller wurde zum Leitenden Oberarzt ernannt. Gleichzeitig erfolgte eine weitere wichtige Umgliederung: Alle 14 in der Garmisch-Partenkirchner Unfallchirurgie arbeitenden Ärzte sind jetzt Angestellte der Murnauer Klinik.

Allerdings ist das Garmisch-Partenkirchner Krankenhaus weiterhin Träger der Unfallchirurgie und stellt das Pflegepersonal. "Die organisatorische Übernahme dieser Abteilung durch das UKM erfolgte ja bereits vor eineinhalb Jahren", erklärte Dr. Peter Schmid, Geschäftsführer des Murnauer Trägervereins. "Seit 1. Januar stehen die Ärzte nun bei uns unter Vertrag."

Die Abteilung, so Chefarzt Bühren, sichere die konservative und operative Versorgung von Verletzungen sowie die Behandlung von Folgeschäden und Arthrosen. Schwerpunkte seien die Gelenkchirurgie, die Behandlung von Frakturen im Kindesalter, die Hand- und Fußchirurgie sowie Alpin- und Höhenmedizin. "Eine besondere Bedeutung", so Schaller, "hat bei uns traditionell die Versorgung verletzter Sportler mit ihren hohen und individuell sehr unterschiedlichen Anforderungen."
Der 47-jährige Chirurg und Sportorthopäde arbeitet seit 1995 am Klinikum, gehört der Bergwacht Grainau an und ist Chefarzt des Rotzkreuz-Kreisverbands. Er ist sozusagen "Weltcup-Spezialist" und gehört dem WM-OK sowie Gremien für die Olympiabewerbung 2018 an.
Die Verzahnung beider Häuser wird ja auch in einem anderen Bereich schon seit Juli 2007 praktiziert: In der Murnauer Klinik betreibt das Garmisch-Partenkirchner Klinikum unter eigener Trägerschaft eine Abteilung für Innere Medizin.

Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vom 19. Febr. 2009 – Wolfgang Kaiser