Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist für Besucher wieder geöffnet

Öffnungszeiten für Besuche:
Standort Garmisch-Partenkichen: von 15 bis 18 Uhr
Standort Murnau: von 14 bis 18 Uhr 

Unabhängig vom Impfstatus müssen alle Besucher grundsätzlich symptomfrei sein und ein negatives Testergebnis vorweisen (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden oder Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden). 

Kostenlose Corona-Schnell-Tests vor dem Haupteingang des Klinikums Garmisch-Partenkirchen 
Öffnungszeiten: 

Mo-Fr  07.30 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Sa-So  14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Hier finden Sie weitere Infos zu unseren Besuchsregelungen.

 

17.01.2021

Aktuelle Information zum Verlauf der Corona‐Erkrankungen am Klinikum Garmisch‐ Partenkirchen: Unterstützer arbeiten Hand in Hand

Im Klinikum Garmisch‐Partenkirchen sind 52 Patienten und 21 Mitarbeiter mit dem Corona‐Virus infiziert. Der Krisenstab der kommunalen Klinikumseinrichtung hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Infektionen einzudämmen. Der Krisenstab koordiniert die Zusammenarbeit mit internen und externen Spezialisten. Die Versorgung von Notfällen und medizinisch unbedingt notwendigen Behandlung ist gesichert. Die Impfungen der Mitarbeiter laufen forciert weiter. So werden bereits am Montag, 18. Januar, weitere 100 Impfungen im Klinikum erfolgen. Bisher wurden 240 Mitarbeiter geimpft. Unter anderem wurden folgende Hygienemaßnahmen ergriffen:

  • die betroffenen Stationen in drei Stockwerken des Klinikums wurden zu Isolierbereichen deklariert.
    Alle Mitarbeiter, die diese Bereiche für Arbeitszwecke betreten müssen, arbeiten in voller Schutzausrüstung und werden vor Eintritt und nach Austritt registriert.

  • alle Mitarbeiter und Patienten dieser Bereiche wurden in den letzten Tagen täglich mittels PCRAbstrich getestet. Die Testungen werden in Intervallen wiederholt. Unmittelbar vor Dienstbeginn werden Antigen‐Schnelltests durchgeführt.

  • die Frequenz der Reihentestungen für alle Mitarbeiter wird verdoppelt.

  • Gesundheitsamt und Klinikum arbeiten eng in der Kontaktverfolgung zusammen. Aktuell sind vier Kontaktermittler des Gesundheitsamtes vor Ort eingesetzt.

Nach dem aktuellen Stand beschränken sich die Neuinfektionen auf die bekannten Bereiche. Erst mit Eingang der aktuellsten Testergebnisse am späten Abend wird sich ein Trend beurteilen lassen.

Seit fast einem Jahr arbeitet das Klinikum als Covid‐Schwerpunktkrankenhaus in der Pandemie und verfügt über hohe Expertise im Umgang mit dem Virus. Das Wissen um den Umgang mit dem Virus und dem Ausbruchsgeschehen hat sich in den letzten Monaten stark erweitert. In reibungsloser Zusammenarbeit des Klinikums mit dem Gesundheitsamt sowie den lokalen Behörden wurden die getroffenen Maßnahmen abgestimmt und durchgeführt. Klinikums‐Geschäftsführer Frank Niederbühl weiß die gute Zusammenarbeit in dieser Krisensituation zu schätzen: „Alle Beteiligten arbeiten Hand in Hand.“

Zum Hintergrund: Seit Beginn der Corona‐Pandemie wurden weltweit über 12.000 Veränderungen in den Sequenzen des Virus festgestellt. Die bekanntesten haben ihren Ursprung in Großbritannien und Südafrika.

Bisher wurde in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern kaum sequenziert. Die Bundesregierung will das ändern und Geld bereitstellen, um Veränderungen des Virus systematisch zu verfolgen. In diesem Kontext hat das Klinikum Garmisch‐Partenkirchen Kontakt zum Referenzlabor für Coronaviren an der Charité aufgenommen und Proben der aktuellen Coronafälle zur Sequenzierung übermittelt. Es bestand der Verdacht, dass es sich bei den aktuellen Infektionen um eine veränderte Variante handeln könnte.

Dies hat sich in einer ersten Zwischenmeldung der Charité bestätigt. „Die weitere Erforschung liegt in den Händen der Kollegen in Berlin. Es handelt sich sicher nicht um eine der bekannten englischen oder südafrikanischen Varianten. Wir erwarten bis Ende Januar eine Rückmeldung mit weiteren und aussagekräftigen Details. Das Klinikum Garmisch‐Partenkirchen wird weiterhin im engen Kontakt zu den Experten der Charité stehen und damit einen wertvollen Beitrag zur notwendigen Erforschung des Virus leisten“, erklärte PD Dr. Clemens Stockklausner, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kinder‐ & Jugendmedizin am Klinikum Garmisch‐Partenkirchen.

Keine der bekannten Virus‐Varianten führt bisher zu einer höheren Sterblichkeit. Auch besteht nach aktuellen Erkenntnissen kein verminderter Schutz durch die bekannten Impfstoffe. Auch gilt als gesichert, dass die bekannten Maßnahmen zum Schutz vor SARS‐CoV‐2 wirken. Diese sollen dabei helfen, das Klinikum schnellstmöglich wieder in den normalen Arbeitsmodus zurückführen zu können.


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Über das Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen, Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), ist ein hoch spezialisierter Anbieter anerkannter Spitzenmedizin mit überregionalem Versorgungsauftrag. Zudem ist das Klinikum fachübergreifender medizinischer Rundumversorger für die Menschen der Region. Rund 1.500 qualifizierte und motivierte Mitarbeiter versorgen Patienten in 18 medizinischen Fachabteilungen nach den neuesten wissenschaftlichen Standards. Die enge fachübergreifende Zusammenarbeit in Diagnostik und Therapie hat das Ziel, Kompetenzen zu bündeln – um für jeden Patienten die beste individuelle Behandlungsmethode zu entwickeln. Für die stationäre Versorgung von 23.000 Patienten im Jahr stehen 505 Betten bereit,
ambulant werden jährlich weitere 45.000 Patienten behandelt. Das Klinikum ist seit 2004 nach dem Qualitätsmodell „Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus (KTQ)“ zertifiziert.
Mehr Informationen unter: www.klinikum-gap.de

Pressekontakt

Klinikum Garmisch-Partenkirchen
Gudrun Stadler, Martina Tille
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Fax +49 (0)8821 77-527006
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