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12.12.2022

Ausbildung in der Intensivpflege stärken

Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gehört zu den 54 bayerischen Kliniken und Verbänden, die sich gemeinsam mit dem Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek dafür einsetzen, die Intensivpflege in der generalistischen Pflegeausbildung zu stärken. Im Verlauf der Corona-Pandemie hat die intensivpflegerische Versorgung nochmals an Bedeutung gewonnen.

Zusammen mit Minister Holetschek hat auch die Pflegedirektorin des Klinikums, Gisela Gehring, eine Absichtserklärung unterschrieben. Sie nahm dazu Ende November an einer Podiumsdiskussion in der Münchner Residenz teil. Geschäftsführer*innen und Pflegedirektor*innen von über 50 bayerischen Kliniken und Verbänden diskutierten, wie man die Intensivpflege im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung stärken kann. 
Ziel ist dabei, dem Personalmangel in der Intensivpflege durch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Berufsfachschulen für Pflege sowie einer trägerübergreifenden Nutzung der Ausbildungskapazitäten zu begegnen und Auszubildende für die Intensivpflege zu begeistern. Die unterzeichnenden Kliniken und Verbände haben sich mit ihrer Unterschrift bereit erklärt, Schülerinnen und Schülern während ihrer Ausbildung „Schnuppereinsätze“ mit bis zu 160 Stunden bis hin zu Vertiefungseinsätze auf Intensivstationen anzubieten. 

Für Pflegedirektorin Gisela Gehring, ist dieses Vorgehen bereits geübte Praxis. „Als Haus mit einem Versorgungsschwerpunkt in der Intensivmedizin und Intensivpflege setzten wir auf den Ausbau und die Weiterentwicklung dieses anspruchsvollen Bereiches. Für interessierte Schüler und Schülerinnen schaffen wir bereits während der Ausbildung die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in unserem Intensivmedizinischen Zentrums zu sammeln“. 
Die Pflegedirektorin weiß, dass gerade für die Berufseinsteiger eine enge und fundierte fachliche Betreuung unerlässlich ist und auch die Unterstützung des gesamten Teams gefragt ist. „Wenn wir für die Zukunft gut aufgestellt sein wollen müssen wir früh anfangen, das Interesse für den Intensivbereich zu wecken und neue Wege gehen.“ In diesem Herbst hat sich das Vorgehen bewährt: 5 Absolventen der Pflegefachschule starten ihr Berufsleben direkt auf der Intensivstation.

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