Ausbildung zur Demenzbegleitung

Basisschulung für ehrenamtliche Betreuungskräfte im Klinikum Garmisch-Partenkirchen und Murnau

Termine: 21.03., 28.03. und 29.03.2026

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22.12.2025

Deutsche Krebshilfe fördert regionales Versorgungsnetzwerk – Klinikum Garmisch-Partenkirchen als zentrale Drehscheibe der onkologischen Versorgung im bayerischen Oberland

Die Deutsche Krebshilfe unterstützt den Aufbau von fünf regionalen Behandlungsnetzwerken zur Verbesserung der dezentralen onkologischen Versorgung in Deutschland. Für die Region des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und angrenzende Bereiche des bayerischen Oberlands wird das Projekt „OnkoNetzOberland“ über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren gefördert. Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen übernimmt dabei eine zentrale Rolle.

Gerade für Krebspatientinnen und -patienten in ländlichen Regionen stellen lange Anfahrtswege, eingeschränkte ambulante Angebote und eingeschränkte Mobilität eine große Belastung dar. Das OnkoNetzOberland setzt genau hier an: Ziel ist es, die wohnortnahe, qualitativ hochwertige Krebsversorgung im Oberland nachhaltig zu stärken und den Zugang zu modernen Therapieangeboten zu erleichtern.

Das Versorgungsnetzwerk wird gemeinsam vom Klinikum Garmisch-Partenkirchen und dem Comprehensive Cancer Center (CCC) München, dem gemeinsamen Krebszentrum des LMU Klinikums und des TUM Klinikums, entwickelt und umgesetzt. Als einziges Krankenhaus der Versorgungsstufe 2 im regionalen Krankenhausplan und mit seinem zertifizierten Onkologischen Zentrum Oberland ist das Klinikum Garmisch-Partenkirchen die tragende Säule der ambulanten und stationären Krebsversorgung in der Region.

Ein besonderer Fokus des Projekts liegt auf innovativen, patientennahen Versorgungskonzepten. Dazu zählen der Einsatz digitaler Anwendungen, die systematische Erfassung von Behandlungsergebnissen aus Patientensicht (PROMs) sowie sogenannte Flying Nurses und Flying Psycho-Onkologen, die insbesondere gebrechliche, immobile oder schwer erkrankte Menschen wohnortnah unterstützen.

„Mit dem OnkoNetzOberland schaffen wir eine strukturierte, moderne Versorgungsform, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten in unserer Region orientiert“, betont Dr. Till Seiler, Chefarzt für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Klinikum Garmisch-Partenkirchen und Netzwerksprecher des OnkoNetzOberland. „Unser Anspruch ist es, Spitzenmedizin dort verfügbar zu machen, wo die Menschen leben – ohne zusätzliche Belastungen durch lange Wege oder komplexe Versorgungsstrukturen.“

Neben der medizinischen Behandlung spielt auch die psycho-soziale Unterstützung eine zentrale Rolle im OnkoNetzOberland. Die psycho-onkologische Begleitung soll Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige frühzeitig, kontinuierlich und wohnortnah entlasten.

„Eine Krebsdiagnose bedeutet für viele Betroffene und ihre Familien eine enorme seelische Belastung“, erklärt Dr. Pia Heußner, Psycho-Onkologin und Projektbeteiligte im OnkoNetzOberland. „Mit dem Einsatz von Flying Psycho-Onkologen können wir psycho-onkologische Unterstützung genau dort anbieten, wo sie gebraucht wird – niedrigschwellig, zeitnah und eng verzahnt mit der medizinischen Behandlung.“

Die enge Zusammenarbeit mit dem CCC München ermöglicht Patientinnen und Patienten aus dem Oberland zudem einen zeitnahen Zugang zu klinischen Studien und digitalen Informations- und Beratungsangeboten des Patientenhauses des CCC München.

Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts erfolgt durch die Arbeitsgruppe Versorgungsforschung der Medizinischen Klinik III des LMU Klinikums, das Bayerische Krebsregister sowie das Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth. Ziel ist es, die neuen Versorgungsstrukturen nachhaltig zu evaluieren und ihre Übertragbarkeit auf andere ländlich geprägte Regionen zu prüfen.

Mit dem OnkoNetzOberland leisten das Klinikum Garmisch-Partenkirchen und seine Partner einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsorientierten, patientenzentrierten Krebsversorgung und setzen ein starkes Zeichen für mehr Versorgungsqualität und Chancengleichheit, unabhängig vom Wohnort.
 
Bildlegende:
v.l.n.r.: Dr. Pia Heußner (Ltd. Oberärztin Psycho-Onkologie), Dr. Till Seiler (Chefarzt Onkologie, Hämatologie & Palliativmedizin), Stephanie Hoenen (Leitung Tumordokumentation / Studienzentrale Onkologische Ambulanz)

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