21.04.2026
Gefäßerkrankungen – Innovativ und schonend behandeln
Im Klinikum Garmisch-Partenkirchen rückt ein zukunftsweisendes Thema zunehmend in den Fokus: die minimalinvasive Behandlung von Gefäßerkrankungen. Mit der Berufung von Dr. Matus Svicin als neuem Chefarzt für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin gewinnt dieser Bereich zusätzlich an Dynamik und fachlicher Expertise. In einem aktuellen Vortrag widmete sich Dr. Svicin nun den neuesten Entwicklungen und Möglichkeiten der modernen Gefäßmedizin.
In der Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Dialog“ ging es am 20.04.2026 um Gefäßerkrankungen. Diese – darunter Durchblutungsstörungen, Aneurysmen oder Venenerkrankungen – zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Traditionelle operative Eingriffe waren lange Zeit mit größeren Schnitten, längeren Krankenhausaufenthalten und erhöhten Risiken verbunden. Die minimalinvasive Medizin hat hier in den vergangenen Jahren einen echten Paradigmenwechsel eingeleitet. Zu Beginn hieß der ärztliche Direktor des Klinikums, Dr. Michael A. Reiter, die Gäste herzlich willkommen. Anschließend führte Oberärztin Dr. Sophie Veit durch das Programm und übergab das Wort an den Chefarzt Dr. Matus Svicin. Die Sitzplätze in der Magistrale waren nahezu vollständig besetzt. 110 Gäste bereicherten die gelungene Veranstaltung zudem durch ihre Fragen.
„Statt großer Operationen ermöglichen heute kathetergestützte Verfahren den Zugang zu erkrankten Gefäßen über kleinste Einstiche. Unter Einsatz moderner Bildgebungstechnologien können wir präzise arbeiten – etwa beim Einsetzen von Stents, der Erweiterung verengter Arterien oder der Behandlung von Krampfadern“, berichtet Chefarzt Dr. Svicin in seinem Vortrag. Für Patienten bedeutet das eine geringere Belastung, schnellere Genesung und deutlich verkürzte Klinikaufenthalte.
Dr. Svicin betonte in seinem Vortrag insbesondere die Bedeutung individueller Therapiekonzepte. „Minimalinvasiv bedeutet nicht nur schonend, sondern auch hochpräzise“, erklärte er. Entscheidend sei die Kombination aus technologischer Innovation und klinischer Erfahrung, um für jeden Patienten die optimale Behandlung zu finden.
Mit seinem Schwerpunkt auf modernen, interventionellen Verfahren positioniert sich das Klinikum Garmisch-Partenkirchen als leistungsstarker Standort in der Gefäßmedizin. Die enge Verzahnung von Diagnostik, Therapie und Nachsorge sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche spielen dabei eine zentrale Rolle.
Der Vortrag von Dr. Svicin machte deutlich: Die Zukunft der Gefäßmedizin ist minimalinvasiv – und sie ist bereits Realität. Für die Region bedeutet das nicht nur eine Verbesserung der medizinischen Versorgung, sondern auch einen wichtigen Schritt hin zu innovativer, patientenzentrierter Medizin auf höchstem Niveau. Im Anschluss stand der Chefarzt für Fragen zur Verfügung und erläuterte im persönlichen Gespräch detailliert die Eingriffe bei Durchblutungsstörungen.

