23.10.2026
Klinikum Garmisch-Partenkirchen warnt vor betrügerischen Schockanrufen
Klinikum stellt klar: Niemals werden Angehörige telefonisch zu Geldzahlungen für medizinische Behandlungen aufgefordert.
Garmisch-Partenkirchen, 23. Oktober 2026. Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, bei der sich Kriminelle am Telefon als Krankenhausbeschäftigte ausgeben. Gemeinsam mit dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) macht die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) auf diese sogenannten „Schockanrufe“ aufmerksam.
Dabei behaupten die Betrüger, ein naher Angehöriger sei schwer erkrankt oder nach einem Unfall ins Krankenhaus eingeliefert worden. Um eine angeblich dringend notwendige Behandlung oder Operation durchführen zu können, müsse sofort Geld bezahlt werden. Mit dieser erfundenen Notsituation versuchen die Täter, ihre Opfer unter erheblichen emotionalen Druck zu setzen.
Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen stellt ausdrücklich klar: Solche Anrufe werden niemals seitens des Klinikums getätigt. Weder werden Angehörige telefonisch zu sofortigen Geldzahlungen aufgefordert, noch werden medizinische Notfallbehandlungen von einer vorherigen Bezahlung abhängig gemacht. Auch Bargeld oder Wertsachen werden niemals durch Klinikbeschäftigte bei Angehörigen abgeholt.
Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und keinesfalls Geld übergeben oder persönliche Daten preisgeben. Im Zweifelsfall wird empfohlen, die vermeintlich betroffene Person direkt zu kontaktieren. Verdächtige Anrufe sollten der Polizei unter der Rufnummer 110 gemeldet werden.