Bayerische Demenzwoche
vom 21. bis 24.09.2026

im Klinikum Garmisch-Partenkirchen, 
Magistrale (Nähe Haupteingang) & Westräume

Die Themen und Zeiten ersehen Sie im Flyer.
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Veranstaltungsreihe "Gesundheit im Dialog" am 28.09.2026

Thema: Vom Sturz zum Comeback – moderne Medizin bei Sportverletzungen / Von der Notaufnahme über die Operation bis zur Rehabilitation

im Klinikum Garmisch-Partenkirchen,
Magistrale (Nähe Haupteingang)

Weitere Informationen finden Sie hier.

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11.09.2026

Klinikum lädt zur Demenzwoche für Betroffene und Fachkräfte

Was brauchen Menschen mit Demenz, wenn sie vom eigenen Zuhause ins Krankenhaus kommen oder anschließend in eine Pflegeeinrichtung oder ambulante Versorgung wechseln? Unter dem Motto „Was brauchen wir voneinander – Informationen, die den Unterschied machen“ beteiligt sich das Klinikum Garmisch-Partenkirchen vom 21. bis 24. September 2026 an der 7. Bayerischen Demenzwoche. Im Mittelpunkt stehen der Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen und die Frage, wie Übergänge für Menschen mit Demenz besser gestaltet werden können.

„Gerade ein Wechsel zwischen dem eigenen Zuhause, einer Pflegeeinrichtung, einem ambulanten Pflegedienst und einem Krankenhaus kann für Menschen mit Demenz eine besondere Herausforderung darstellen“, weiß Christian Wolff, Demenzexperte am Klinikum zu berichten. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass wichtige Informationen über die betroffene Person verloren gehen. Das kann sich auf die weitere Versorgung auswirken und unter anderem das Risiko für ein Delir oder herausforderndes Verhalten erhöhen.

Mit mehreren Veranstaltungen möchte das Klinikum deshalb Angehörige, Pflegekräfte und weitere Beteiligte zusammenbringen und gemeinsam Möglichkeiten für eine bessere Zusammenarbeit entwickeln. Den Auftakt bildet am Montag, 21. September, von 16:30 bis 20 Uhr eine Begrüßungsveranstaltung mit Podiumsdiskussion. Als Experten nehmen Christian Wolff vom Klinikum Garmisch-Partenkirchen, Teija Ranta vom Pflegestützpunkt Garmisch-Partenkirchen sowie Brigitte Bührlen vom Verband „Wir! Pflegende Angehörige“ teil.

Am Dienstag, 22. September, von 14 bis 15:30 Uhr richtet sich eine Veranstaltung speziell an Angehörige. Unter der Fragestellung „Was braucht es für den Krankenhausaufenthalt?“ geht es darum, welche Informationen und Vorbereitungen wichtig sind, wenn ein Mensch mit Demenz stationär aufgenommen werden muss.

Ein Schwerpunkt der Demenzwoche ist der sektorenübergreifende Workshop am Mittwoch, 23. September, von 10 bis 14 Uhr in den Räumen West 1–3. Die Austauschveranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der stationären Langzeitversorgung sowie ambulanter Pflegedienste. Eine Anmeldung ist erforderlich.

„Gemeinsam sollen standardisierte Checklisten für die Aufnahme und Entlassung von Menschen mit Demenz entwickelt werden. Ziel ist es, den Informationsaustausch zwischen den unterschiedlichen Versorgungsbereichen zu verbessern, Versorgungslücken zu schließen und Informationsverluste bei Übergängen zu vermeiden“, erklärte Uschi Kindermann von der Pflegeentwicklung.
Dabei wird zunächst die aktuelle Versorgungspraxis betrachtet. Anschließend geht es um die Frage, welche Dokumente und insbesondere welche personenzentrierten Informationen bei einer Aufnahme oder Entlassung weitergegeben werden sollten. Dazu gehören beispielsweise Gewohnheiten und die gewohnte Tagesstruktur, Orientierungshilfen, persönliche Vorlieben und Abneigungen sowie mögliche Auslöser für Angst, Unruhe oder herausforderndes Verhalten.

Eine standardisierte Checkliste soll künftig die Kommunikation zwischen allen Beteiligten erleichtern, Informationsverluste reduzieren und eine personenzentrierte Versorgung unterstützen. Gleichzeitig soll sie dazu beitragen, einem Delir und herausforderndem Verhalten vorzubeugen. Anmeldungen für den Workshop sind per E-Mail an pflegedirektion@klinikum-gap.de möglich.

Am Donnerstag, 24. September, von 13 bis 16 Uhr können Interessierte zudem einen Demenzparcours durchlaufen. An verschiedenen Stationen werden typische Herausforderungen erlebbar gemacht, mit denen Menschen mit Demenz im Alltag und insbesondere während eines Krankenhausaufenthaltes konfrontiert sein können. Die Selbsterfahrung soll einen Perspektivwechsel ermöglichen und zugleich eine Grundlage für den fachlichen Austausch schaffen.

Ergänzend gibt es vom 22. bis 24. September jeweils von 13 bis 16 Uhr einen Informationsstand. Dort können sich Angehörige, Fachkräfte und Interessierte informieren und offene Fragen rund um das Thema Demenz und die Versorgung Betroffener klären.


Auf dem Foto zu sehen:
v.l.n.r.: Christian Wolff (Pflegefachkraft, Demenz-Experte) und Uschi Kindermann (Advanced Practice Nurse, Stabsstelle für Pflegewissenschaft und Praxisentwicklung)

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