14.09.2021

Pflegeausbildung unter „besonderen Vorzeichen“ erfolgreich abgeschlossen

16 Absolventen der Pflegeschulen Garmisch-Partenkirchen feiern bestandenes Pflege-Examen.

Qualifizierten Pflegefachkräften stehen die Türen in allen Bereichen des Gesundheitswesens offen. Vor dem Berufsstart feierten 10 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler sowie 6 Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschüler im Rahmen eines gebührenden Festaktes ihren erfolgreichen Abschluss. Die Trägerverantwortlichen der Pflegeschulen, des Klinikums Garmisch-Partenkirchen und des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie dankten den Absolventen insbesondere für ihr Durchhaltevermögen, ihren großen Einsatz und ihre hohe Flexibilität in diesen besonderen Zeiten.

Eine 3-jährige Pflegeausbildung mit mehr als 18 Monaten pandemiebedingten Einschränkungen, das hätte sich wohl niemand der Examensschüler zu Ausbildungsbeginn erträumt. Homeschooling, plötzlich veränderte Praxis-Einsatzpläne und ein Höchstmaß an Flexibilität, das waren die ganz besonderen Herausforderungen der beiden letzten Schuljahre, die unter dem „Corona-Vorzeichen“ standen. Trotz dieser Unwägbarkeiten wurden alle Schüler frühzeitig auf ihre Praxiseinsätze vorbereitet und waren dadurch bestens gewappnet für den bevorstehenden Berufsalltag. Auch die 16 Absolventen lernten bereits die anstehenden Veränderungen, die mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung einhergehen, kennen.

Prof. Haas, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie, betonte in seiner Rede an die jungen Pflegekräfte: „Auch die Krise der Corona-Pandemie hat Licht- und Schattenseiten. Lernen Sie aus manch negativen Erlebnissen und nehmen Sie vor allem die positiven Erfahrungen mit in Ihren neuen Berufsalltag. Professionalität, Spezialisierung und Fachlichkeit sind die Basis ihres Handelns und werden von ihnen mehr denn je erwartet.

Doch bleiben Sie vor allem als Pflegende auch ‚Mensch‘, gerade dann, wenn vielleicht Apparatemedizin, Zeitdruck und Personalmangel ihren Alltag zu bestimmen drohen.“

Gesamtschulleiter Thomas Abold zählte zu den ersten Gratulanten und betont den hohen Stellenwert der Pflegeberufe: „Der Pflegeberuf ist vor allem zukunftsorientiert. Jeder kann sich seinen Arbeitsplatz aussuchen und in kaum einem anderen Beruf gibt es so viele Fortund Fachweiterbildungsmöglichkeiten, wie in der Pflege. Behalten Sie Ihren Enthusiasmus und offene Grundhaltung gegenüber Ihren Patienten.“

Ebenso lässt es Frank Niederbühl, Geschäftsführer des Klinikums Garmisch-Partenkirchen, sich nicht nehmen, den ‚Frischlingen‘ zu gratulieren und sie willkommen zu heißen: „In den vergangenen drei Jahren haben Sie bewiesen, dass Sie den herausfordernden Aufgaben in der Pflege gewachsen sind. Wir freuen uns sehr, 12 Absolventen nun als neue und engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Klinikum begrüßen zu dürfen.“


Die Absolventen eingerahmt von Ihren Pädagogen und Trägervertretern
Gesundheits- und Krankenpflege:
Franziska Barth, Victoria Berthal, Hubertus Bielmeier, Lara Dobry, Alexandra Goldan, Ajka Imsirovic, Johanna Jais, Elisabeth Reiser, Julia Wackerle, Verena Waldmann
Gesundheits- und Kinderkrankenpflege:
Alexandra Dobrea, Selina Erken, Lena Fitzke, Martina Kinast, Lisa-Marie Richter, Sarah Rößle

Bayerischer Staatspreis für herausragende Leistungen

Zwei Absolventen der Pflegeschulen Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Reiser und Hubertus Bielmeier, durften sich in diesem Jahr zudem über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen bei ihren Examensprüfungen erhielten sie den Staatspreis der Bayerischen Regierung.


v.l.n.r. Frank Niederbühl – Geschäftsführer Klinikum Garmisch-Partenkirchen, Thomas Abold – Schulleiter Pflegeschulen Garmisch-Partenkirchen, Hubertus Bielmeier – Preisträger, Landrat Anton Speer, Elisabeth Reiser – Preisträgerin, Prof. Dr. Johannes Haas – Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Deutsches Zentrum für Kinder und Jugendrheumatologie


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