Parkplätze am Klinikum Garmisch-Partenkirchen werden ab 1. März wieder überwacht

Die Überwachung der Parkplätze am Klinikum Garmisch-Partenkirchen wird ab dem 1. März 2024 durch die Verkehrsüberwachung wieder durchgeführt.

Die ausgewiesenen Besucherparkplätze befinden sich wie bisher gegenüber dem Haupteingang des Klinikums. Innerhalb dieser Zone darf mit Parkscheibe drei Stunden geparkt werden. Ausgenommen sind selbstverständlich Bereiche, die separat ausgeschildert sind (wie z. B. Kurzzeit- und Behindertenparkplätze).

17.01.2024

Zugspitz-Realschule und Klinikum Garmisch-Partenkirchen sind IHK-Bildungspartner

Ärmel hochgekrempelt – gemeinsam für eine starke Berufsorientierung 

Unter der Schirmherrschaft der IHK für München und Oberbayern hat die Zugspitz-Realschule eine IHK Bildungspartnerschaft mit dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen unterzeichnet. Gemeinsam wollen die frischgebackenen IHK Bildungspartner Schülerinnen und Schüler besser und praxisnäher auf den Einstieg ins Berufs- und Arbeitsleben vorbereiten. 

Ausgangspunkt für die Partnerschaft bildete die Projektpräsentation von drei Schülerinnen der Realschule, in der die 9.-Klässlerinnen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern das Klinikum Garmisch-Partenkirchen, dessen Aufgaben und Angebote innerhalb des Gesundheitswesens sowie Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten vorstellten. Im Zuge der Projektarbeit bereiteten die Schülerinnen zudem mit Maria Schmauser, Assistenz der Pflegedirektion im Klinikum Garmisch-Partenkirchen, die Eckpunkte der geplanten IHK Bildungspartnerschaft vor. So sind für das laufende Schuljahr beispielsweise noch eine Betriebserkundung, Praktika für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Bewerbungstrainings und die Teilnahme des Klinikums Garmisch-Partenkirchen am Girls‘ und Boys‘ Day im April dieses Jahres vorgesehen. Ziel ist es, die Jugendlichen vor allem auf die Ausbildungsangebote aufmerksam zu machen und sie für eine Berufsausbildung zu interessieren. 

Regina Spitzer, Direktorin der Zugspitz-Realschule, begrüßt die neu geschlossene Partnerschaft als einen weiteren wichtigen Baustein zur Berufsorientierung an ihrer Schule. „Über gemeinsame Aktivitäten mit dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen bekommen unsere Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen einen guten Einblick, wie der Arbeitsalltag in einer Klinik aussieht und welche unterschiedlichen Ausbildungsberufe es gibt. Sie erhalten praktische Tipps für ihre Bewerbungen, können Interessen und Talente auf den Prüfstein stellen und sich für die Suche nach 2/2 
einem geeigneten Ausbildungsberuf beraten lassen. Der Austausch ist wichtig, um den Jugendlichen ein realistisches Bild vom Alltag eines Azubis zu vermitteln. Wir wollen sie unterstützen, hier in der Region ihren Traumberuf zu finden.“ 

„Die IHK-Bildungspartnerschaft zwischen der Zugspitz-Realschule und dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen freut uns ausgesprochen“, so Frank Niederbühl, Geschäfts-führer des Klinikums Garmisch-Partenkirchen. „Die bereits bestehenden Möglichkeiten für ein Pflegepraktikum oder eine Besichtigung unseres Hauses werden durch die Bildungspartnerschaft intensiviert. Interessierte Schülerinnen und Schüler lernen uns als Ausbildungsbetrieb näher kennen und können unter anderem an dem neu initiierten Bewerbungstraining teilnehmen. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler bereits frühzeitig wertvolle Einblicke in die Vielzahl unserer Ausbildungsmöglichkeiten. Gleichzeitig können wir sie dabei unterstützen, eine Perspektive für ihre persönliche wie berufliche Zukunft zu entwickeln“, so Niederbühl. 

Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen bereichert laut Cornelia Gaide, Bildungsberaterin der IHK-Geschäftsstelle Weilheim, beide Seiten – sowohl Wirtschaft als auch Schüler. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen vernetzen, desto erfolgreicher ist unsere Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe führen die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heran und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK wollen wir das Netz von Bildungspartnerschaften in der Region immer dichter knüpfen. Perspektivisch soll einmal jede allgemeinbildende Schule im Landkreis eigene Bildungspartnerschaften unterhalten.“ 

Bei einer Bildungspartnerschaft stellt die IHK zunächst den Kontakt zwischen interessierten Schulen und Unternehmen her. Besonders am Anfang berät sie bei der Umsetzung der Partnerschaft im Schul- und Unternehmensalltag. Die Möglichkeiten einer praxisnahen Berufsorientierung reichen von Berufsinfoabenden, Betriebsführungen und Praktika über Mitmach-Angebote in den Betrieben zum Girls‘ oder Boys‘ Day bis hin zu Lehrerpraktika. 

Unternehmen oder Schulen, die interessiert sind, wenden sich direkt an die IHK für München und Oberbayern wenden: (089) 5116-0 oder bildungspartnerschaft@muenchen.ihk.de 

Weiterführende Infos gibt es unter online unter ihk-muenchen.de/bildungspartner

Bildlegende: Startklar für die Bildungspartnerschaft: (v.l.) Cornelia Gaide (IHK-Bildungsberaterin), Klaus Schönberger (Koordinator für berufliche Orientierung Zugspitz-Realschule), Regina Spitzer (Direktorin), Schülerinnen Sara Santamaria Moschetta, Sarah Arlt und Lilly Gibbins sowie Marie-Theresia Schmauser und Christiane Sandner vom Klinikum Garmisch-Partenkirchen und Christina Staudinger (Lehrkraft im Fach Deutsch, die die Projektpräsentation betreut hat).

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