Ausbildung zur Demenzbegleitung

Basisschulung für ehrenamtliche Betreuungskräfte im Klinikum Garmisch-Partenkirchen und Murnau

Termine: 21.03., 28.03. und 29.03.2026

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Reflux und Zwerchfell

Refluxerkrankung & Zwerchfellbruch (Hiatushernie)
Sodbrennen – ein häufiges Beschwerdebild

Viele Menschen kennen das unangenehme Brennen hinter dem Brustbein – Sodbrennen. Häufig steckt eine sogenannte Refluxerkrankung dahinter. Dabei fließt Magensäure in die Speiseröhre zurück und reizt die Schleimhaut. Ursache kann ein geschwächter Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre sein.
Die Refluxkrankheit betrifft etwa 10–20 % der westlichen Bevölkerung und kann langfristig die Speiseröhre schädigen. Die Behandlung beginnt meist medikamentös mit sogenannten Säureblockern (Protonenpumpenhemmer). In bestimmten Fällen – zum Beispiel bei anatomischen Ursachen wie einem Zwerchfellbruch– kann jedoch eine Operation notwendig sein.


Zwerchfellbruch

Das Zwerchfell trennt den Brustraum vom Bauchraum. Wenn Bauchorgane – z. B. der Magen – durch eine Schwachstelle im Zwerchfell nach oben in den Brustraum rutschen, spricht man von einer Zwerchfellhernie (Hiatushernie). Dies kann zu Reflux-Symptomen (Sodbrennen) führen. Ebenso sind ernsthafte Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerzen, Darmdurch-blutungsstörungen oder Darmverschluss möglich.

Es gibt zwei Hauptformen:

  • Axiale Hiatushernie: Der obere Teil des Magens verlagert sich nach oben. Häufig mit Reflux-Symptomen verbunden.
  • Paraösophageale Hernie: Teile des Magens verlagern sich seitlich neben die Speiseröhre. Diese Form kann zu ernsthaften Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerzen oder einem Darmverschluss führen.


Diagnose & Therapie – individuell und interdisziplinär

Wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Untersuchung. Nicht in allen Fällen ist eine Operation zielführend. Um zu entscheiden ob Sie von einer Operation profitieren, ist eine ausführliche und interdisziplinäre Diagnostik entscheidend.

  • Spiegelung von Speiseröhre und Magen (Gastroskopie)
  • Messung des Säuregehalts in der Speiseröhre (pH-Metrie)
  • Druckmessung zur Beurteilung der Speiseröhrenfunktion (Manometrie)
  • Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen
  • CT-Untersuchung bei unklaren Befunden oder zum Ausschluss von Komplikationen


Operative Behandlung

Die operative Therapie erfordert einen kurzen stationären Krankenhausaufenthalt von wenigen Tagen. Ziel der operativen Behandlung bei Zwerchfellhernien ist es den Magen wieder zurück in den Bauchraum zu legen und dort entsprechend zu fixieren.
Um die Operation für Sie so schonend wie möglich zu gestalten, erfolgen diese Eingriffe in der Regel robotisch assistiert, also minimal-invasiv in Schlüssellochtechnik.


Ganzheitliche Betreuung und Nachsorge

Durch diese schonende Operationstechnik können wir Sie schon nach wenigen Tagen nach Hause entlassen. Die Nahrungsaufnahme kann wie gewohnt erfolgten. Im Rahmen der Teilnahme an der europaweiten Herniamed- Studie nehmen wir, mit Ihrer Zustimmung, auch noch nach 1,5 und 10 Jahren Kontakt zu Ihnen auf, um uns nach Ihrem Wohlbefinden zu erkundigen.

Die Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat der Allgemein-, Viszeral, Thorax- & Onkologische Chirurgie.

Herniensprechstunde:
Montag: 08:30 – 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30– 12:00 Uhr


Ihre Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Martin Angele
Prof. Dr. med. Florian Löhe
Thomas Prantner