Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist für Besucher wieder geöffnet

Öffnungszeiten für Besuche:
Standort Garmisch-Partenkichen: von 15 bis 18 Uhr
Standort Murnau: von 14 bis 18 Uhr 

Unabhängig vom Impfstatus müssen alle Besucher grundsätzlich symptomfrei sein und ein negatives Testergebnis vorweisen (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden oder Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden). 

Kostenlose Corona-Schnell-Tests vor dem Haupteingang des Klinikums Garmisch-Partenkirchen 
Öffnungszeiten: 

Mo-Fr  07.30 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Sa-So  14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Hier finden Sie weitere Infos zu unseren Besuchsregelungen.

 

Allgemeine Gastroenterologie

In unserer Abteilung werden Patienten mit internistischen Erkrankungen behandelt. Dabei liegen in unserer Abteilung die Schwerpunkte der Krankenversorgung im Bereich Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel und Nephrologie, aber auch Rheumatologie, Infektiologie sowie Gastroenterologische Onkologie. Dabei kümmern wir uns um internistische Erkrankungen der Organe Magen- und Darmtrakt, Leber, Nieren, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse sowie Weichteilgewebe. Weitere Gebiete sind Stoffwechelerkrankungen - insbesondere der Diabetologie und der Schilddrüsen-Erkrankungen - , Infekte und Ernährung bzw. Ernährungsmedizin.

Mit den beiden weiteren internistischen Abteilungen Kardiologie und Onkologie sowie insbesondere mit der Abteilung Allgemein-, Viszeralchirurgie-, Thorax- und Endokrine Chirurgie arbeiten wir eng zusammen.


Diagnostik

Ursachen für bestimmte Beschwerden und Erkrankungen sind manchmal nicht einfach festzustellen. Viele Patienten kommen daher mit unklaren Beschwerden in unsere Abteilung und Ambulanzen.
Wir bieten umfassende und aktuelle diagnostische Möglichkeiten auf dem Gebiet der Gastroenterologie (siehe Funktionsdiagnostik und Spezielle Gastroenterologie) an. Zudem arbeiten wir mit den Kollegen aus unseren anderen Fachabteilungen eng zusammen und nutzen deren diagnostische Möglichkeiten (z. B. Herzecho, Röntgen incl. CT/MRT, etc.).
Eine umfassende und zugleich gezielte Diagnostik ist die Grundlage jeder Diagnose einer Erkrankung und die sich daraus ergebende Therapie.

 

Therapie

Die entsprechende Therapie der jeweiligen Erkrankung erfolgt gezielt mit ggf. notwendigen Medikamenten. Wir verfolgen dabei auch den ganzheitlichen Ansatz und ergänzen bei Bedarf therapeutische Möglichkeiten durch spezielle Fachkräfte, wie Physiotherapie/Krankengymnastik/Physikalische Therapie, Logopädie/Sprech- und Schlucktherapeuten und Ergotherapie. Zudem sehen wir die Ernährung und die Ernährungstherapie als sehr wichtig an. Wir unterstützen daher den Therapieprozess mit einem Team der Ernährungsmedizin.

Vorsorge

Vorsorge, auch Prävention oder Prophylaxe genannt, hat das Ziel, die Vermeidung und Verminderung des Auftretens von Krankheiten, die Steigerung der Lebensqualität und die Verminderung der Sterblichkeit aufgrund von Erkrankungen.
Die Vorsorge möchte die Gesundheit verbessern, erhalten und mögliche Erkrankungen schon sehr frühzeitig, in einem Stadium, in dem man sie gut therapieren und heilen kann, aufzudecken. Wir unterstützen dies in der Gastroenterologie durch ein Vorsorgeangebot:

Krebsvorsorge:
Es gibt Krebsarten bei denen eine frühzeitige Therapie optimale Heilungs- und Behandlungschancen bieten. Ein frühes Erkennen einer Krebserkrankung ist daher wichtig. Eine Vorsorge zielt aber vor allem darauf ab, dass Krebs gar nicht erst entstehen kann.

Darmkrebsvorsorge:

In Deutschland ist der Darmkrebs die zweithäufigste Krebsneuerkrankung und die zweithäufigste Todesursache bei den Krebserkrankungen. Pro Jahr erkranken in Deutschland ca. 60.000 Menschen neu an Dickdarmkrebs (Kolorektales Karzinom). Jedes Jahr sterben etwa 30.000 Menschen an den Folgen von Darmkrebs. Darmkrebs führt erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium zu Symptomen und wird daher erst sehr spät erkannt.

Darmkrebs ist vermeidbar. Etwa 80 % der Darmkrebserkrankungen können durch eine Vorsorgedarmspiegelung vermieden werden. Die Kosten werden durch die Krankenkassen bei Männern ab dem 50. Lebensjahr und bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr übernommen. Die Vorsorgekoloskopie wurde in Deutschland 2002 einführt. Bei Vorsorgeuntersuchungen an beschwerdefreien Patienten können Darmpolypen altersabhängig zwischen 25 - 40 % aller Untersuchungen nachgewiesen und diese in der Regel sofort entfernt werden. Darmkrebs lag in 0,7 % aller Untersuchungen vor, dabei handelte es sich zu 70 % um ein frühes, heilbares Krankheitsstadium!


Lebererkrankungen:
Viele Lebererkrankungen können im frühen Stadium gut behandelt werden. Die entsprechende Diagnostik mit Untersuchung von Leberwerten im Blut und Ultraschall der Leber kann Störungen aufzeigen.
Im Rahmen der Lebersprechstunde werden Patienten mit autoimmunen Lebererkrankungen und mit Leberentzündungen (Hepatitis) behandelt. Wir sind als Zentrum mit der Deutschen Leberstiftung assoziiert. Deutsche Leberstiftung (deutsche-leberstiftung.de)

Wir haben eine KV-Zulassung zur Behandlung von:

  • Autoimmune Lebererkrankungen
  • PSC (primär sklerosierende Chilangitis)
  • PBC (primär biliäre Cholangitis)
  • AIH (Autoimmune Hepatitis)
  • Hepatitis B und Hepatitis C

Sonographisch bieten wir die Lebersonographie mit Leberelastographie und mit Leberfibrosemessung sowie die sonographisch gesteuerte Leberbiopsie an.

Ernährungs- und Lebensstil:
Das Risiko einer Krebserkrankung hängt viel von äußeren Einflüssen ab. Es konnte gezeigt werden, dass die Genetik nur einen geringen Einfluss darauf hat. Viele Risikofaktoren für Krebserkrankungen oder chronische Erkrankungen, wie Übergewicht, Tabak- und Alkoholkonsum, Essgewohnheiten, Lebensmittelauswahl, Bewegungsmangel, aber auch chronische Erkrankungen an sich, haben einen viel größeren Einfluss darauf.
Eine Vorsorge setzt daher auch bei Änderung des Lebensstils und der Essgewohnheiten an. Viele Volkskrankheiten oder Krebserkrankungen lassen sich dadurch vermeiden oder positiv beeinflussen. Wir unterstützen Sie gerne mit unserem Team, dabei den richtigen Weg zu finden.