Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist für Besucher wieder geöffnet

Öffnungszeiten für Besuche:
Standort Garmisch-Partenkichen: von 15 bis 18 Uhr
Standort Murnau: von 14 bis 18 Uhr 

Unabhängig vom Impfstatus müssen alle Besucher grundsätzlich symptomfrei sein und ein negatives Testergebnis vorweisen (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden oder Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden). 

Kostenlose Corona-Schnell-Tests vor dem Haupteingang des Klinikums Garmisch-Partenkirchen 
Öffnungszeiten: 

Mo-Fr  07.30 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Sa-So  14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Hier finden Sie weitere Infos zu unseren Besuchsregelungen.

 

Ultraschall - Sonographie

Ultraschall ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Ultraschalluntersuchung, auch Sonographie genannt. Es handelt sich dabei um ein bildgebendes Verfahren, mit dem der Arzt verschiedene Körperregionen und Organe untersuchen kann. Das Verfahren ist für Sie schonend und ohne Röntgenstrahlen.

 

Sonographie (Bauch, Schilddrüse, Weichteile, Lymphknoten, Lungenfell), Elastographie

Bei der Sonographie (Ultraschalluntersuchung) werden mit Schallwellen Organe, Gewebe und Gefäße im Körper dargestellt. Die Untersuchung ist schmerzfrei und im Gegensatz zur Röntgenuntersuchung kommt es zu keiner Strahlenbelastung. Wir haben hochmoderne Ultraschall-Geräte mit umfangreichen technischen Möglichkeiten im Einsatz.

Erkrankungen von Leber, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Darm, der Gefäße im Bauchraum und der Schilddrüse können sonographisch diagnostiziert werden. Des Weiteren können Wasserablagerungen zwischen dem Lungenfell und dem Rippenfell eingesehen und ausgemessen werden.
Auch in der Tumorvorsorge und Nachsorge spielt die Sonographie durch die Darstellung von Lymphknoten eine große Rolle

Außerdem kann mit einer Spezial-Untersuchung der „Elastographie“ mittels Ultraschall, die Elastizität von Geweben gemessen werden. Dies hat vor allem bei Lebererkrankungen einen hohen Stellenwert. Hier kann eine Verdichtung des Lebergewebes bis hin zur Leberzirrhose diagnostiziert werden.

Kontrastmittel-Ultraschall/KM-Sonographie (CEUS)

Kontrastmittel-Ultraschall oder CEUS (Contrast Enhanced Ultrasound) ist eine Ultraschalluntersuchung unter Verwendung von Kontrastmittel. Ultraschallkontrastmittel enthalten kleine gasgefüllte Mikrobläschen, die etwa so groß sind wie rote Blutkörperchen und somit rein in den Blutgefäßen bleiben. Die in der Regel über die Vene gegebenen Kontrastmittel erhöhen die Darstellbarkeit der Gewebe, in denen sie sich befinden. Auf diese Weise können bei einer CEUS-Untersuchung Blutgefäße oder die Gefäßversorgung der Organe (Mikrovaskularisation) dargestellt werden.

Nach der Gabe von Kontrastmittel wird das Kontrastmittel „live“, d.h. in Echtzeit mit dem Ultraschall dargestellt und angeschaut. Es wird bei der Untersuchung die Blutversorgung (Perfusion) im Gewebe dargestellt. So können Unterschiede in der Durchblutung oder spezielle Charakterisierungen von Durchblutungsmustern beurteilt werden. Dies sind wichtige diagnostische Aspekte, um krankhafte Veränderungen zu erkennen oder zu diagnostizieren.

Die kontrastverstärkte Ultraschalluntersuchung ist ein kostengünstiges nicht-invasives Diagnostikverfahren. Da es Ultraschall-basiert ist, ist es eine strahlungsfreie Methode. CEUS kann vielseitig eingesetzt und bei Bedarf in kurzem Abstand wiederholt werden. Häufig ist durch diese Untersuchung keine strahlungsintensive Röntgen-Computertomographie (CT) mehr notwendig.

Wann wird ein Kontrastmittel-Ultraschall bei Ihnen durchgeführt?

  • Wenn von Ihrem Hausarzt oder in unserer Klinik eine Veränderung in Ihrer Leber gefunden wurde und wir genau wissen wollen, was dies ist. Dies können gutartige, aber auch bösartige Veränderungen sein.
  • Wenn in anderen Bildgebungen, wie CT etwas dargestellt wurde und man möchte dies mit einem zweiten Verfahren erneut beurteilen
  • Zur Größen- und Verlaufskontrolle von bereits bekannten Veränderungen
  • Zur Therapie-Kontrolle von Veränderungen.
Sonographische Punktion (Aszites / Pleura / Organe / Drainageanlage)

Bei manchen Erkrankungen sammelt sich Flüssigkeit zwischen Lunge und Brustwand oder auch im Bauchraum an. Sowohl zur Klärung der Ursache dieser Flüssigkeit, als auch zum entlastenden Ablassen kann eine Punktion erforderlich sein. Dabei erfolgt zunächst eine lokale Betäubung der Einstichstelle. Nach Einwirken wird über eine Nadel ein kleiner Plastikschlauch in die Flüssigkeitssammlung unter Lagekontrolle mit dem Ulraschall gelegt, die Flüssigkeit kann dann in einen Beutel ablaufen. Danach wir der Schlauch entfernt. Falls zum Beispiel in Folge einer Tumorerkrankung wiederholtes Ablassen von Flüssigkeit erforderlich ist, kann in ähnlicher Technik auch eine Dauerdrainage angelegt werden. Mit dieser kann der Patient die Flüssigkeit zu Hause selbst ablassen.
Gelegentlich ist zur Klärung einer Diagnose die Entnahme von Gewebe aus Organen (Z. B. Leber oder Lymphknoten) erforderlich. Hierzu kann unter Ultraschallkontrolle eine dünne Nadel exakt in der Zielstruktur platziert werden. Mittels dieser wird ein Gewebszylinder gewonnen. Die Untersuchung kann je nach Patientenwunsch in lokaler Betäubung oder in einem Dämmerschlaft (sog. Sedierung) durchgeführt werden.