Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist für Besucher wieder geöffnet

Öffnungszeiten für Besuche:
Standort Garmisch-Partenkichen: von 15 bis 18 Uhr
Standort Murnau: von 14 bis 18 Uhr 

Unabhängig vom Impfstatus müssen alle Besucher grundsätzlich symptomfrei sein und ein negatives Testergebnis vorweisen (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden oder Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden). 

Kostenlose Corona-Schnell-Tests vor dem Haupteingang des Klinikums Garmisch-Partenkirchen 
Öffnungszeiten: 

Mo-Fr  07.30 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Sa-So  14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Hier finden Sie weitere Infos zu unseren Besuchsregelungen.

 

Operative Therapieverfahren

Wenn konservative oder rein interventionelle Verfahren (Kathetertechnik) nicht zum Therapieerfolg führen (können), kommen operative Techniken zum Einsatz – selbstverständlich nach sorgfältiger Abwägung, eingehender Aufklärung und umfassender Vorbereitung. Jeder Patient kann sich darauf verlassen, dass die OP-Verfahren nach den aktuellen ärztlichen Richtlinien angeboten und durchgeführt werden, die wesentlichen operativen Verfahren sind:

Halsschlagader (Carotis)-Chirurgie

Diese wird zur Beseitigung von Einengungen zur Schlaganfall-Prophylaxe eingesetzt. In der Regel als biologische Halsschlagader-Rekonstruktion ohne Kunststoffmaterial in Regional-Anästhesie oder Vollnarkose.

Bauchschlagader-Chirurgie

Diese erfolgt bei Aortenerweiterungen, offen chirurgisch, zur Ausschaltung von Verschlüssen, Einengungen oder Erweiterungen durch Aortenersatz mit Kunststoffprothesen.

Aorten-Stentprothesen-Implantationen

Diese Implantationen erfolgen mit Kathetertechniken im Operationssaal über eine chirurgische Leistenfreilegung. Dank immer hochwertigeren Stentgenerationen können immer komplexere Fälle mit dieser Methode versorgt werden.

Rekonstruktionen bei Durchblutungsstörungen (AVK)

Dieses Verfahren kommt insbesondere bei Patienten mit Diabetes mellitus und bei Nierenschwäche (diabetische und nephropathische Makro- und Mikroangiopathie) zum Einsatz. Mit Gefäß-Thrombendarteriektomie und allen Bypassverfahren inklusive autologer Verfahren (Venenersatz) in reversed, non-reversed oder in-situ-Technik wird die Methode zur Gehstreckenverbesserung und zum Beinerhalt eingesetzt

Intraoperative endovaskuläre Hybrid-Verfahren

Dank der hochmodernen Ausstattung unserer Operationssäle DSA-Einheit können in Kombination mit anderen gefäßoperativen Maßnahmen Stents in Aorta, Becken und Beingefäße eingebracht werden.

Chirurgie der Kompressions (Gefäßeinengungs)-Syndrome am Bein

Bei dorsaler Freilegung der Kniekehle und Lyse des Gefäßes sowie nötigenfalls Interposition einer körpereigenen Vene führen wir die Kompartment-Spaltungen bei Kniekehlen-Enge (sog. Poplitea-Entrapment) durch.

Dialyse-Shunt-Chirurgie

Dieses Verfahren ist wichtig für Patienten mit drohendem Nierenversagen.

Amputations-Chirurgie

Wenn alle sonstigen Möglichkeiten der Gefäßchirurgie ausgeschöpft sind, bleibt bisweilen nur die Möglichkeit der Amputation, um die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen. Sind die Rekonstruktionsmöglichkeiten ausgereizt, sind besondere Kenntnisse in der Amputationstechnik - welche unsere Klinik vorhält - erforderlich, um in der Kombination mit Revaskularisationsverfahren die Amputationshöhe so weit als möglich nach unten zu verschieben. Ziel ist dabei immer, soviel Funktion einer Extremität wie möglich zu erhalten.

 

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