Bayerische Demenzwoche
vom 21. bis 24.09.2026

im Klinikum Garmisch-Partenkirchen, 
Magistrale (Nähe Haupteingang) & Westräume

Die Themen und Zeiten ersehen Sie im Flyer.
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Veranstaltungsreihe "Gesundheit im Dialog" am 28.09.2026

Thema: Vom Sturz zum Comeback – moderne Medizin bei Sportverletzungen / Von der Notaufnahme über die Operation bis zur Rehabilitation

im Klinikum Garmisch-Partenkirchen,
Magistrale (Nähe Haupteingang)

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Hernienzentrum



Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen wurde im Mai 2026 von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) offiziell als Hernienzentrum zertifiziert (zur Pressemeldung). Die Auszeichnung bestätigt die hohe medizinische Qualität in der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Hernien. Mit jährlich über 500 Hernien-Operationen, einem erfahrenen Spezialistenteam und modernen minimal-invasiven Verfahren bietet das Zentrum eine umfassende Versorgung – von der ambulanten Leistenhernienbehandlung bis hin zur komplexen Bauchwandrekonstruktion. Patientinnen und Patienten profitieren dabei von einer wohnortnahen Betreuung auf hohem medizinischem Niveau sowie von individuell abgestimmten Therapiekonzepten. Die Leitung des Hernienzentrums hat Dr. Jens Schwarz übernommen.


Moderne Versorgung auf höchstem Niveau

Bauchwand- und Zwerchfellbrüche gehören zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen. Sie entstehen, wenn sich Bauchfell oder innere Organe durch eine Schwachstelle in der Bauchwand oder am Zwerchfell nach außen wölben. Solche Brüche heilen nicht von selbst – die einzige dauerhafte Behandlung ist die Operation.

In unserer Fachabteilung bieten wir Ihnen eine moderne, individuell abgestimmte Hernienchirurgie auf höchstem medizinischem Niveau. Wir setzen dabei auf minimal-invasive Verfahren sowie in seltenen Fällen auf bewährte offene Operationstechniken – stets angepasst an Ihre persönliche Situation, Ihr Alter, mögliche Vorerkrankungen und Ihre Lebensumstände.


Unser Behandlungsspektrum

Leistenbruch (Inguinalhernie)
Beim Leistenbruch wölbt sich das Bauchfell im Bereich des Leistenkanals nach außen. Typisch sind ziehende Schmerzen, ein Druckgefühl oder eine sichtbare Vorwölbung – insbesondere bei körperlicher Belastung oder Husten.

Die Behandlung erfolgt je nach Befund ambulant oder stationär. Wir setzen hierführ in der Regel moderne minimal-invasive Verfahren ein.

Nabel- und Bauchdeckenbruch
Diese Brüche zeigen sich durch eine Vorwölbung im Bereich des Nabels oder entlang der Mittellinie des Bauchs. Beschwerden wie Ziehen oder Druckschmerz verstärken sich bei körperlicher Aktivität.

Je nach Größe des Bruchs und Ihren individuellen Voraussetzungen kommen minimal-invasive oder offene Operationsverfahren zum Einsatz. Ziel ist eine dauerhafte Stabilisierung der Bauchwand und eine sichere Versorgung des Bruchs.

Narbenbruch
Ein Narbenbruch entsteht an einer früheren OP-Stelle, wenn die Bauchwand dort nicht dauerhaft stabil verheilt ist. Die Beschwerden reichen von tastbaren Vorwölbungen bis zu belastungsabhängigen Schmerzen.

Die operative Versorgung erfordert häufig eine individuelle Planung. Unser Hernienzentrum verfügt über besondere Erfahrung in der Behandlung auch größerer und komplexer Narbenhernien.

Zwerchfellbruch
Ein Zwerchfellbruch ist eine spezielle Form der Hernie, die sich häufig durch Refluxsymptome bemerkbar macht.

Wann ist eine Hernie ein Notfall?
In seltenen Fällen kann sich Darm oder anderes Gewebe im Bruch einklemmen. Typische Warnzeichen sind plötzlich starke Schmerzen, eine verhärtete, nicht mehr zurückdrückbare Vorwölbung sowie Übelkeit und Erbrechen. In diesem Fall ist eine sofortige operative Behandlung erforderlich.


Moderne Behandlungsmöglichkeiten

Nicht jede Hernie muss sofort operiert werden. Ob eine Operation sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden, einer möglichen Größenzunahme des Bruchs sowie Ihrer individuellen Situation ab und wird gemeinsam mit Ihnen entschieden.

Ist eine Operation erforderlich, setzen wir heute überwiegend auf moderne minimal-invasive Verfahren.
Zu unseren Standards gehören insbesondere TAPP, Ventral-TAPP (vTAPP) und eMILOS.
In ausgewählten Fällen kann ein offenes Operationsverfahren die medizinisch bessere Wahl sein.


Ambulante Operationen – schnell zurück in den Alltag

Viele Eingriffe können ambulant durchgeführt werden – Sie gehen noch am selben Tag nach Hause. Das ermöglicht eine schnellere Rückkehr in den Alltag und vermeidet einen stationären Aufenthalt.

Bei größeren oder komplexeren Brüchen kann eine kurzzeitige stationäre Behandlung notwendig sein.


Ihre Sicherheit und Nachsorge

  • Frühzeitige Mobilisierung: In der Regel ist der Alltag nach wenigen Tagen wieder möglich
  • Individuelle Belastungsempfehlungen
  • Teilnahme am Herniamed-Register: Für höchste Qualität und dokumentierte Langzeitergebnisse
  • Langfristige Nachsorge.


Qualität, Erfahrung und Vertrauen

Auch bei modernen OP-Verfahren können Risiken wie Nachblutungen, Wundinfektionen oder ein Wiederauftreten des Bruchs bestehen.
Dank:

  • sorgfältiger Planung
  • erfahrener Operateure
  • modernster Technik
    halten wir diese Risiken so gering wie möglich.


Die Zertifizierung als Hernienzentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) bestätigt die hohe Qualität unserer Behandlung und die Einhaltung anspruchsvoller medizinischer Qualitätsstandards.

Für uns zählt nicht nur der erfolgreiche Eingriff – wir möchten, dass Sie sich bei uns rundum gut aufgehoben fühlen: von der ersten Beratung bis zur Nachsorge.

Die Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat der Allgemein-, Viszeral, Thorax- & Onkologische Chirurgie.


Ihre Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Martin Angele
Dr. med. Jens Schwarz
Michael Jachmann