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Babyfreundlich

Warum babyfreundlich?

Um Ihnen als frischgebackene Familie den bestmöglichen Start ins Leben zu garantieren, strebt unsere Klinik die Zertifizierung als babyfreundliche Geburtsklinik an.

Inhaltliche Grundlage der Zertifizierung sind die „Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen“. Hier werden die Vorgehensweisen für eine einheitliche Versorgung von Müttern und Kindern zusammengefasst. Die 10 Schritte zum erfolgreichen Stillen basieren auf aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand und auf internationalen Vereinbarungen und Vorgaben von WHO und UNICEF. Diese Schritte und Kriterien setzen wir in unserer Geburtsklinik mit einem geschulten Team aus Hebammen, Pflegepersonal, ÄrztInnen und Stillberaterinnen (IBCLC) um und fördern damit von Beginn an eine optimale Eltern-Kind-Bindung und die bestmögliche Entwicklung der Neugeborenen.

Herunterladen als PDF Plakat "10 Schritte zum erfolgreichen Stillen"

Warum Stillen?

Muttermilch ist ideal auf die Bedürfnisse des Säuglings jeden Alters abgestimmt. Es stärkt die Mutter-Kind-Bindung und schützt vor Infektionen und dem plötzlichen Kindstod. Als Erwachsene leiden gestillte Kinder weniger an Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Auch für die Mutter bietet Stillen viele Vorteile: Muttermilch ist kostenlos und immer verfügbar, das Ausgangsgewicht von vor der Schwangerschaft wird schneller erreicht und die Rückbildung wird unterstützt. Auch bei der Mutter wird die Gesundheit langfristig positiv beeinflusst.

 

Wichtig: Wir unterstützen Sie auch, falls sie nicht stillen wollen. Sprechen Sie

uns gerne offen auf Ihre Wünsche an.

Warum Bonding?

Der direkte und ununterbrochene Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Kind nach Geburt wirkt sich förderlich auf mütterliche und kindliche Gesundheit und das Wohlergehen aus. Die Auswirkungen des Bondings sind wissenschaftlich untersucht und werden auch in neueren Studien immer wieder bestätigt: Das Neugeborene schreit weniger und verbraucht somit weniger Energie, die Körpertemperatur und der Blutzucker sind stabiler. Das Neugeborene beruhigt und entspannt sich leichter. Alle Reflexe, die das Baby zum Stillen braucht, werden hier stimuliert.

Nach einer Spontangeburt oder einem Kaiserschnitt in Regionalanästhesie wird dieser Hautkontakt für mindestens eine Stunde praktiziert, erst danach erfolgen Routineuntersuchungen. Bei einem Kaiserschnitt wird das Neugeborene dafür noch während der Operation sicher in einem dafür vorgesehenen Tuch auf Ihre Brust gelegt und kann dort im Hautkontakt mit der Mutter sanft ins Leben starten.

Beim 24h-Rooming-in und mit Hilfe unserer speziellen Bondingsäcke gibt es auch auf Station genügend Gelegenheit für Hautkontakt und ein gemeinsames Ankommen und Kennenlernen.

Wie oft Stillen?

Beim Stillen gibt es kein „Zuviel“, die goldene Regel lautet hier Stillen nach Bedarf. Um die Milchbildung optimal anzuregen, sollte Ihr Neugeborenes mindestens 8-12 Mal oder mehr in 24 Stunden gestillt werden, auch nachts.

Manchmal wollen die Babys typischerweise in den Abendstunden mehrmals kurz hintereinander an die Brust („Clusterfeeding“), möglicherweise gefolgt von einer längere Pause. Dies gehört ebenfalls zum normalen Verhalten eines Babys.

Wann Stillen?

Stillen befriedigt fast alle körperlichen und seelischen Bedürfnisse des Babys. Stillen lindert Schmerzen und reduziert Stress beim Baby.

Es ist wichtig, die Signale des Babys zu kennen und rasch zu reagieren. Wenn bereits bei den frühen Hungerzeichen angelegt wird, hat Ihr Baby mehr Geduld und das Anlegen gelingt oft leichter.

Frühe Hungerzeichen sind:

• Ihr Baby ist unruhig oder öffnet seine Augen
• Ihr Baby macht Suchbewegungen mit dem Kopf
• Ihr Baby streckt seine Zunge heraus
• Ihr Baby gibt gurrende, schmatzende Geräusche von sich
• Ihr Baby leckt seine Lippen oder versucht, seine Hand zu essen

Späte Zeichen, in denen sich das Baby schon in Alarmbereitschaft befindet, können sein:

• Das Baby quengelt oder fängt an zu jammern
• Das Baby schreit

Auch der Bedarf der Mutter soll beachtet werden: Falls die Brust spannt und schmerzt, ist dies ein Zeichen, das Kind anzulegen, auch wenn es gerade keinen Hunger zeigt.

Wie lange Stillen?

Die allgemeine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet, 6 Monate ausschließlich zu stillen. Ab diesem Alter sind die meisten Kinder bereit für Beikost. Diese sollte unter dem Schutz des Stillens eingeführt werden. Das Stillen kann nach Bedarf weitergeführt werden bis zum Alter von 2 Jahren und darüber hinaus, solange Mutter und Kind dies wünschen.

Damit Sie sich auf die Zeit rund um die Geburt ideal vorbereiten können, haben wir hier einen Informationsleitfaden für Sie zusammengestellt. Mit diesem Ratgeber erhalten Sie wichtige Informationen zu Muttermilch und Stillen, sowie Tipps zum Wochenbett.

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